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Das Ende der Underdogs?

Der neue Renault-Testpilot ist davon überzeugt, dass sein Ex-Team im nächsten Jahr einen großen Schritt nach vorne tun wird.

Eva Braunrath

Fernando Alonso, der vor wenigen Tagen einen Vertrag als Testfahrer bei Renault unterschrieben hat, kehrt zwar dem Minardi-Team den Rücken, hat aber trotzdem lobende und motivierende Worte für seinen ehemaligen Arbeitgeber übrig.

Nach Meinung des Spaniers wird sich das anglo-italienische Team, für das Alonso seine erste Formel 1-Saison bestritten hat, im Jahr 2002 erheblich weiterentwickeln. Die obligatorische letzte Startreihe soll bald der Vergangenheit angehören.

Alonso sieht einen engen Zusammenhang zwischen dem schlechten Abschneiden des Teams 2001 und der Neuübernahme durch Paul Stoddart wenige Wochen vor Beginn der Saison. Doch mit dem nagelneuen Asiatech-Deal soll 2002 alles anders werden:

„Der neue Motor wird die Situation bestimmt verbessern“, hofft Alonso für sein Ex-Team. „Das Asiatech-Triebwerk stellt eine enorme Verbesserung dar und wird die Performance Minardi´s bestimmt positiv beeinflussen. Das Team wird stärker werden und sich eher um den 14. und 15. Startplatz herum klassieren als auf den Rängen 21 und 22.“

Die größte Hürde sieht Alonso darin, die beiden Stützpunkte des Teams, das italienische Faenza sowie das englische Ledbury, unter einen Hut zu bringen:

„Es ist sicher schwierig, die italienischen und englischen Teammitglieder erfolgreich zusammenzubringen, weil sie sehr unterschiedlich sind. Aber ich finde, das erste Jahr war eigentlich ganz gut. Meiner Meinung nach führt Paul das Team in die richtige Richtung. Er ist die beste Besetzung für diesen Job, denn er ist ein wenig durchgeknallt – und genau das ist es, was Minardi braucht.“

(c) Formel1.at/Haymarket

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