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Montoya: "Möglicher Fehler von Ferrari"

BMW-Williams-Ass Juan Pablo Montoya denkt, dass Ferrari's Entscheidung, in Melbourne das Vorjahrsauto einzusetzen, ein Eigentor sein könnte...

Michael Trawniczek

"Für uns ist es gut - für Ferrari nicht!"

Juan Pablo Montoya reibt sich die Hände. Der Kolumbianer vermutet in Ferrari's Entschluss, beim Saisonauftakt in Melbourne mit dem Vorjahrsmodell F2001 anzutreten, eine Fehlentscheidung. Wovon der Newcomer des letzten Jahres dann ja profitieren würde...

Montoya analysiert: "Wenn man sich das Ganze so überlegt, ist es für uns positiv und für Ferrari negativ." Der Sieger des letztjährigen Monza-GP versetzt sich in die Lage der Scuderia: "Wenn wir hier mit unserem letztjährigen Auto aufkreuzen würden, stünden wir in der Startaufstellung auf dem zehnten Platz."

Für Montoya kocht auch Ferrari nur mit Wasser: "Ferrari's F2001 hatte letztes Jahr ein riesiges Potential. Aber wenn sie an dem Wagen nicht eine Menge an Verbesserungen durchgeführt haben, ist es wahrscheinlich nicht mehr das Siegerauto, das es noch vor einem Jahr war."

Der wegen seiner frischen und respektlosen Art beliebte Kolumbianer hat in seinem ersten F1-Jahr auch nicht gezögert, den regierenden Weltmeister Michael Schumacher mit frechen Überholmanövern zu "ärgern". Montoya legt aber Wert auf die Feststellung, dass er nicht auf den Deutschen fokussiert sei: "Außer Michael gilt es gleichfalls alle anderen Piloten zu schlagen."

"Mein Hauptaugenmerk liegt darin, das Auto so gut wie möglich zu fahren und nicht darin, Michael Schumacher zu schlagen. Da sind 21 Autos auf der Strecke. Es geht darum, den bestmöglichen Job abzuliefern. Die Resultate kommen dann von ganz allein."

(c)Formel1.at/haymarket

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