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Adieu Jacques?

Gerüchten zufolge könnte Jacques Villeneuve BAR verlassen und in die Cart-Serie zurückkehren, Manager Pollock dementiert.

Dem Kanadier soll ein hoch dotiertes Angebot von Players-Teambesitzer Gerry Forsythe vorliegen: "Wir suchen nach einer Lösung, um es 'Players' zu ermöglichen, im nächsten Jahr mit drei Autos zu fahren und wir wollen jemand zurück in unsere Serie bringen, der die gewisse Starmentalität hat", wird Forsythe zitiert. "Ich glaube, dass es sich dabei um einen früheren CART-Champion handelt, der zu dieser Beschreibung passen würde…"

Jacques Villeneuve soll sich mit BAR-Honda, an dem er selbst beteiligt ist, immer noch nicht für die kommende Saison geeinigt haben. Die Tatsache, dass das Team kürzlich offiziell Jenson Button für 2003 bestätigt hat und sich Olivier Panis nach eigenen Angaben immer noch berechtigte Hoffnungen auf einen Verbleib im Team macht, ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass Teamchef David Richards den Druck auf den Weltmeister von 1997 erhöht hat. Der Brite will das fürstliche Gehalt Villeneuves kürzen, um das Geld in die Entwicklung des Autos zu stecken.

Es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass Villeneuve die Formel 1 verlässt, wenn er in den USA mehr verdienen würde und mehr Aussicht auf Erfolg hat. Dass das Angebot von Forsythe sicherlich nicht schlecht ist, ist anzunehmen, denn der Teamchef ist Anteilseigner der CART-Serie, die bekanntlich mit der Indy Racing League einen ernsthaften Gegner hat und dringend einen Star benötigt, da Michael Andretti im nächsten Jahr in die IRL wechseln könnte.

Weitere pikante Details: Die Zigarettenmarke Players gehört British American Tobacco, also jenem Zigarettenkonzern, der Hauptsponsor und Hauptanteilseigner an BAR-Honda ist. Und: Villeneuves Manager Craig Pollock ist ein guter Freund von Gerry Forsythe.

Der Haken an der Sache: Jacques Villeneuve hatte erst im April ausgeschlossen, dass er in die USA zurückkehrt. Der Kanadier möchte stattdessen der erste Fahrer sein, der mit BAR siegt und mit "seinem" Team auch den WM-Titel einfahren. Auch Manager Craig Pollock hat die Meldung mittlerweile dementiert.

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