MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Bange Sekunden

Renault-Pilot Jenson Button fuhr beim Testauftakt in Silverstone Bestzeit - Williams-Tester Marc Gene überstand einen schweren Crash unverletzt.

Michael Trawniczek

Acht Piloten nahmen am Dienstag in Silverstone die Testarbeit auf. Ganz oben auf der Zeitenliste landete Jenson Button im Renault R202 mit 1:22,947. Nur eine Zehntelsekunde langsamer fuhr Eddie Irvine im Jaguar.

Der Testtag beginnt mit bangen Sekunden, als Williams-Testpilot Marc Gene ausgangs der schnellen "Bridge" die Kontrolle über seinen FW24 verliert und mit dem Heck voran in die Reifenstapel kracht. Der Spanier wurde ins Hospital gebracht, dort gab man Entwarnung, er blieb zum Glück unverletzt. Gene legte jedoch eine Pause ein. Der Wagen war durch den heftigen Aufprall rundumzerstört worden.

Der zweite Williams-Testpilot Antonio Pizzonia konnte auch nur wenige Runden abspulen, der Brasilianer bildete das Schlusslicht der Zeitenliste. Die drittschnellste Zeit fuhr Nick Heidfeld im Sauber, mit vier Zehntelsekunden Rückstand. Für BAR griff Anthony Davidson ins Lenkrad, der Jungtester fuhr die viertschnellste Rundenzeit. Hinter ihm Jordan's Takuma Sato.

Erstmals in der laufenden Saison konnte Heinz Harald Frentzen mit seinem Arrows-Team wertvolle Testrunden absolvieren. Arrows musste bei den Tests bislang sparen, immerhin konnte Frentzen jetzt am Dienstag 29 Runden fahren, seine schnellste gefahrene Zeit reicht nur für Rang 7 des Tagesrankings.

Die Testfahrten werden am Mittwoch fortgesetzt.

News aus anderen Motorline-Channels:

F1 News

Weitere Artikel:

Kurz vor dem Formel-1-Test in Bahrain hat McLaren das finale Design für den MCL40 von Lando Norris und Oscar Piastri präsentiert: Die Farben sind keine Überraschung

Beim Privattest von Rahal Letterman Lanigan Racing am Mittwoch in Homestead fuhr Mick Schumacher seinen IndyCar-Boliden erstmals im Oval, und ist begeistert

F1 Barcelona "Shakedown": Tag 2

Red Bull mit dem ersten Unfall 2026

Bestzeit für Max Verstappen, Unfall von Isack Hadjar: Im Privatduell mit Ferrari schreibt Red Bull am Dienstag die Schlagzeilen - alle anderen Teams haben verzichtet

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

Ferrari zeigt aktive Aerodynamik

Aktive Aero - Fans kritisch: "Billiges Gimmick"

In einem Video können sich Formel-1-Fans die aktive Aerodynamik am Ferrari SF-26 in Aktion anschauen - Nicht alle sind von der neuen Technik begeistert