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Berger: Leise Kritik am FW24

BMW-Motorsport-Direktor Gerhard Berger äußert seine Unzufriedenheit über die bisherige Test-Performance des Williams-BMW FW24...

Michael Trawniczek

"Die ersten Rundenzeiten des FW 24 waren enttäuschend!"

Harte Zeiten für Österreichs F1-Bosse - nachdem erst gestern (4.2.) Jaguar-Teamchef Niki Lauda seinen Cheftechniker Steve Nichols wegen eines Kardinalfehlers beim Entwurf des neuen R3 feuerte, hat nun auch BMW-Motorsportdirektor Gerhard Berger seine Sorgen um den neuen und bislang enttäuschenden Williams-Boliden offenbart.

Bei den letztwöchigen Tests in Barcelona haben sich die Piloten Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya alles andere als erfreut über die Performance des neuen Williams-BMW FW 24 gezeigt.
Berger gibt seinen beiden Fahrern in einem Interview mit dem Magazin "Autocar" prinzipiell recht:

"Es stimmt, dass der neue Wagen nach den ersten Tests nicht die Rundenzeiten erzielte, die wir erwartet hatten." In Barcelona kam Williams weder an die Top-Marken von McLaren-Mercedes noch an die Zeiten von Nick Heidfeld im neuen Sauber C21 heran.

Der frühere Formel 1-Pilot Bergerg weiß, wovon er spricht: "Ich betrachte den Speed eines neuen Autos in der ersten Testphase als ein wesentliches Zeichen." Zudem reagiere der Wagen wenig zufriedenstellend auf Änderungen der Fahrzeugeinstellungen.

Obwohl der neue BMW-Motor P82 von den Fahrern gelobt wurde, will der Tiroler hier keine Trennlinie zwischen Motor und Chassis ziehen. Berger: "Wir sprechen hier vom gesamten Auto als Paket, und da scheinen wir derzeit hinter McLaren zu liegen."

Für BMW-Williams wird langsam die Zeit knapp - es ist zu befürchten, dass man bis zum Saisonstart in Melbourne die Probleme nicht in den Griff bekommen könnte. Ein erster Rückschlag für das seit dem Einstieg von BMW im Jahr 2000 stetig aufstrebende Konglomerat. Dabei wollte bzw. will man heuer bereits um den Titel mitkämpfen...

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