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So weit, so gut

Gerhard Berger und BMW-Motorenchef Mario Theissen über das intensive Programm und den derzeitigen Stand der Dinge.

Nach einem wahren Testmarathon – seit 7. Jänner saßen Ralf Schumacher, Juan Pablo Montoya Antonio Pizzonia und Marc Gene insgesamt 26 Tage hinter dem Lenkrad - ist es für BMW-Williams an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Wie BMW-Motorenboss Dr. Mario Theissen und Motorsport-Boss Gerhard Berger auf der BMW-Motorsport-Website erklären, das härteste Testprogramm, das das Team bisher abgespult hat.

Gerhard Berger’s Bilanz fällt positiv aus: "Ein aufsteigender Trend war zuletzt klar erkennbar, man darf die schnellen Rundenzeiten am letzten Tag in Valencia nicht überbewerten, schließlich fehlt uns der direkte Vergleich mit der Konkurrenz auf dieser Strecke unter diesen Bedingungen."

Eine vorsichtige Standort-Prognose wagt der Österreicher aber dennoch: „Wir werden sicher nicht alle Erkenntnisse bis zum ersten Rennen in Melbourne umsetzen können. Ich gehe daher davon aus, dass wir in Sachen Speed nach wie vor einen Rückstand auf Ferrari und McLaren haben. Mehr werden wir dann erst in Melbourne wissen.“

Motorenchef Theissen ist erleichtert, dass das intensive Testen vorüber ist: „Durch das allgemeine Testverbot im November und Dezember bewegte sich die Mannschaft seit Jahresbeginn an der Grenze des Machbaren. Ich freue mich deshalb auch, dass in diesem Jahr zwischen dem letzten Rennen und Weihnachten eine begrenzte Zahl von Testtagen erlaubt sein wird. Dies wird die Saisonvorbereitung entkrampfen.“

Und was kann man vom neuen bayrischen Triebwerk erwarten? „Bereits im Herbst letzten Jahres stand fest, dass der Motor eine gesunde Basis bietet. Nach etlichen Modifikationen sind wir zuletzt in Valencia mit einem Entwicklungsstand gefahren, der uns zufrieden gestellt hat. Der Schwerpunkt der Testarbeit dort lag - neben der Verbesserung der Standfestigkeit - auf der Motorabstimmung und damit natürlich auch auf der Traktionskontrolle. Ich gehe davon aus, dass wir für Melbourne gut gerüstet sind.

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