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VW und die Formel 1

In einem gestern erschienenen Interview erläutert VW-Boss Bernd Pischetsrieder, warum sich VW in naher Zukunft nicht in der Formel 1 engagieren wird.

Manfred Wolf

Im Gespräch mit dem englischen Fachmagazin Autocar erklärte Pischetsrieder, dass ein Einstieg in den Formel 1 Zirkus schlicht und einfach zu teuer ist und noch dazu zuviel Risiken birgt.

„Die sechs oder sieben in der Formel 1 engagierten Hersteller geben jedes Jahr um die 250 Millionen Euro aus. Das macht sich nur bezahlt, wenn man gewinnt. Es kann aber nur einer Weltmeister werden.“

„Es gibt bei diesem Spiel keinen glücklichen Verlierer. Der Imageverlust, den man mit Niederlagen in der Formel 1 erleidet, ist untragbar. Ich denke, ein oder zwei der jetzt involvierten Hersteller werden noch innerhalb der nächsten fünf Jahre aufgeben.“

VW hat sich hingegen über die Marken Audi und Bentley während der letzten vier Jahre in Le Mans engagiert. Und damit ist der Vorstand zufrieden:

„Wir haben in Le Mans große Erfolge gehabt. Noch dazu hat sich die Entwicklung des Audi R8 doppelt bezahlt gemacht, denn wir fahren ja auch die komplette American Le Mans Serie, die in den USA sehr populär ist.“

Und im Nachsatz kann sich Pischetsrieder einen Seitenhieb auf die Formel 1 nicht verkneifen: „Und Le Mans ist sowieso größer, als jedes Formel 1 Rennen…“

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