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"Interesse aus Asien ist vorhanden"

Jordan ist weiter auf der Suche nach Sponsoren für sein angeschlagenes Team, selbst eine Übernahme durch chinesische Investoren scheint möglich.

Noch vor vier Jahren beendete das Jordan-Team die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft sensationell auf dem dritten Platz und eroberte durch Heinz-Harald Frentzen zwei Saisonsiege. Doch dann folgte der bittere Abstieg.

In diesem Jahr musste sich Jordan sogar nur mit dem neunten Platz in der Team-WM begnügen und steht darüber hinaus vor einer mehr als unsicheren Zukunft: Für 2004 hat Eddie Jordan noch keine Fahrer unter Vertrag, Sponsoren sind Mangelware, es gibt Probleme mit Motorenlieferant Ford und es fehlt an allen Ecken und Enden Geld für die Entwicklung eines neuen Rennwagens.

Entsprechend befindet sich Jordan auf der Suche nach Lösungen und könnte in Asien fündig geworden sein. „Es ist nicht schwer, ein chinesisches Team in der Formel 1 zu haben“, sagte Jordan der Sun. „Ich schaue im Moment dorthin, denn es gibt Interesse aus Macau, Hong Kong oder woanders. Auch bin ich daran interessiert, einen chinesischen Fahrer in die Formel 1 zu bringen.“

Schon in diesem Jahr unterzeichnete Jordan einen Vertrag mit Chinas staatlichem Fernsehsender CCTV und warb für die neue Rennstrecke in Bahrain. Ob 2004 ein chinesisches Team oder Chinese für Jordan am Start sein wird, ist jedoch fraglich, zumal es Fahrer wie Nick Heidfeld und Heinz-Harald Frentzen auf dem Markt gibt.

„Ich wäre hocherfreut, Heinz-Harald oder Nick Heidfeld in meinem Team zu haben“, so Jordan. „Mit beiden Fahrern zusammenzuarbeiten, wäre für mich eine echte Gelegenheit. Es wäre mir eine Freude, Heinz im Auto zu haben.“

Einziges Problem bei einer Verpflichtung von Frentzen und Heidfeld wäre, dass beide Piloten wohl kaum viele Sponsorengelder mitbringen würden - bei einem Chinesen dürften dagegen einige Millionen auf Eddie Jordans Konto fließen…

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