MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Rückschlag für F1-Projekt in Bahrain

Weil das nationale Parlament gegen einen Grand Prix von Bahrain ist, scheint das schon bestätigte Projekt auf einmal gefährdet.

Eigentlich ist längst alles fix, selbst Bernie Ecclestone hat seine Unterschrift schon unter den Vertrag gesetzt – und doch sieht es momentan nicht nach einem Grand Prix in Bahrain in der Saison 2004 aus. Das Parlament des Landes hat offenbar die Notbremse gezogen, will die budgetierten 200 Millionen US-Dollar lieber anders investieren.

Nach einem Bericht der 'Gulf Daily News' stimmten die 40 Mitglieder des Parlaments gegen die staatliche Finanzierung der Formel-1-Strecke, was mangels privater Investoren einem Todesurteil für den möglichen ersten Grand Prix im arabischen Raum gleichkommt. Angeblich sei ein westliches Ereignis wie ein Autorennen einer höchst kommerzialisierten Serie nicht mit den Werten der islamischen Welt vereinbar.

Von 'Reuters' wurde diesbezüglich sogar ein hochrangiger Politiker zitiert, der einen Massenandrang fürchtet, weil Wettbetrüger und Prostituierte das Land überfluten könnten. Dass der Vertrag mit Ecclestones Formel-1-Firmengruppe längst unterzeichnet ist, scheint die Behörden kaum zu stören. Endgültig freilich ist der Beschluss erst nach der Abstimmung eines weiteren 40-Mann-Gremiums.

Weil laut 'Motorsport aktuell' der Große Preis von Österreich in Wahrheit - wie auch Belgien - wegen der baldigen Integration von Shanghai und eben Bahrain aus dem Kalender verbannt werden musste, besteht für die Steiermark nun wieder mehr Hoffnung, die Königsklasse über 2003 hinaus am A1-Ring willkommen heißen zu dürfen. Entsprechende Verhandlungen sollen spätestens beim diesjährigen Grand Prix aufgenommen werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Max Verstappen ist weiterhin der Meinung, dass Red Bull Liam Lawson mehr Zeit hätte geben sollen - Auch für Nachfolger Yuki Tsunoda sei es "schwierig" gewesen

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

Red-Bull-Beben geht weiter

Verliert Verstappen weitere Bezugsperson?

Red Bull droht der nächste prominente Abgang: Max Verstappens Renningenieur Gianpiero Lambiase verhandelt offenbar mit der Konkurrenz

Geheimtest von Audi

Audi R26 testet in Barcelona

Der Audi R26 testet auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya - Erste Seh- und Hörprobe der neuen Formel-1-Fahrzeuggeneration 2026!

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz