MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Sorgenfalten bei Peter Sauber

Sorgenfalten machen sich auf Peter Sauber's Stirn breit, der Teamchef soll angeblich bereits Frentzen die Suche eines neuen Teams nahegelegt haben.

Nach dem Frankreich Grand Prix in Magny-Cours rutschte das Sauber-Team auf den achten Platz in der Konstrukteursweltmeisterschaft ab, denn BAR und Jaguar zogen an den Schweizern vorbei. Für die kommenden Rennen lautet nun die Devise, den enttäuschenden Platz schnellstmöglich zu verlassen.

„Wir müssen von diesem 8. Platz, den wir in Frankreich kassierten, so schnell wie möglich wieder wegkommen“, machte Teamchef Peter Sauber im Blick klar. „Und mindestens Jordan überholen. Dabei dürfen wir aber Toyota auf Michelin-Reifen hinter uns nicht vergessen.“

Sorgen machen Sauber vor allem die Bridgestone-Reifen, die dieses Jahr einige Performance-Probleme haben. „Ich hoffe, dass Bridgestone bis zum Saisonende noch reagieren kann“, fuhr Sauber fort. „Die Tests in Silverstone waren auf alle Fälle viel besser als jene in Magny-Cours, wo wir ja dann auch im Rennen vor zehn Tagen keine Chance hatten.“

Ziel der Schweizer ist vor allem, den Konkurrenten BAR-Honda zu packen, um damit hinter Ferrari die Saison als zweitbestes Bridgestone-Team abzuschließen. „Unser Gradmesser ist und bleibt BAR“, so der schweizerische Teamchef. „Die haben das gleiche Material und ein gutes Auto. Wenn wir die noch packen, dann bin ich ein glücklicher Teamchef.“

Helfen könnte dabei das britische Wetter, denn die Wetterfrösche melden für das Wochenende Regen – bereits am gestrigen Mittwoch öffnete der englische Himmel seine Tore. Für die Bridgestone bereiften Teams wäre dies ein Segen, schließlich funktionieren die japanischen Gummis im Regen sehr gut.

Derweil hat Peter Sauber Insidern zufolge Heinz-Harald Frentzen mitgeteilt, dass dieser sich für 2004 einen anderen Arbeitgeber suchen soll. Teamkollege Nick Heidfeld hat seine Fühler bereits in Richtung Jaguar ausgestreckt. Hoch im Kurs bei den Schweizern sind nun Giancarlo Fisichella und Felipe Massa.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

Red-Bull-Beben geht weiter

Verliert Verstappen weitere Bezugsperson?

Red Bull droht der nächste prominente Abgang: Max Verstappens Renningenieur Gianpiero Lambiase verhandelt offenbar mit der Konkurrenz

Wirbel vor den F1-Tests: Ein Schlupfloch im 2026er-Reglement sorgt für Streit - Mercedes und Red Bull stehen im Fokus, die FIA ruft zum Krisentreffen

Wer ist der beste Fahrer 2025?

So haben die Formel-1-Teamchefs abgestimmt

Die Formel-1-Teamchefs haben Max Verstappen zum fünften Mal in Folge zum Fahrer der Saison 2025 gewählt - Lewis Hamilton verpasst den Sprung in das Top-10-Ranking