MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

„David Coulthard ist ein armer Hund“

Niki Lauda findet das ganze Transfertheater 'pervers'. Der Österreicher empfindet vor allem Mitleid mit David Coulthard.





Geht es sich bei McLaren-Mercedes um die Fahrerkonstellation für die nächste Saison, so machen die Briten meist ein großes Geheimnis daraus und lassen sich bis August Zeit mit der Bekanntgabe.

Umso überraschender war am Montag die Verkündung, dass Juan Pablo Montoya 2005 für die Silbernen an den Start gehen wird – aller Voraussicht nach an der Seite von Kimi Räikkönen.

„Dieses ganze Transfer-Theater ist doch pervers“, sagte Ex-Weltmeister Niki Lauda dem Blick. „Und wenn Montoya 2004 bei BMW-Williams nicht vom Saisonstart in der WM vorne dabei ist, dann wird er bald demotiviert. Dann kracht es sehr schnell – und bei McLaren-Mercedes muss ja dieser arme Hund David Coulthard sofort den Platz räumen, wenn Montoya plötzlich frei würde.“

Während sich David Coulthard 2004 um ein Cockpit bei anderen Teams bewerben muss, könnte die frühe Bekanntgabe des Montoya-Wechsels einem Fahrer zugute kommen: Ralf Schumacher. „Logisch wäre es, wenn sich das Team auf den Fahrer konzentriert, der nicht wegzieht – also auf Ralf“, so Lauda.

„Aber Frank Williams ist ein so komischer Kauz, dass er jetzt wohl auch diesen cleveren Schachzug der frühen Bekanntgabe des Montoya-Transfers von McLaren-Boss Ron Dennis akzeptiert. Für Frank bleibt Ron offenbar ein Freund auf Lebzeiten.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Bortolotti verlässt Abt!

Grasser zeigt neuen Lambo und Duo 2026

DTM-Star Mirko Bortolotti verlässt Abt nach nur einem Jahr und gibt 2026 sein Comeback beim Grasser-Team: Wer im Temerario-Debütjahr sein Teamkollege wird

Emil-Frey-Team liefert Überraschung

Pinker Ferrari in der DTM!

Wieso der Emil-Frey-Ferrari in der DTM-Saison 2026 plötzlich pink ist, welcher Hochkaräter Jack Aitken nachfolgt und was aus dem geplanten dritten Auto wird

Formel 1-Regeln: Straight Mode

Neuer "Straight Mode" wird beim Start verboten

Die Formel-1-Kommission diskutierte in der vergangenen Woche über mehrere sicherheitsrelevante Themen - Dabei ging es auch um den neuen "Straight Mode"

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei