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„Die Teams vertrauen uns jungen Fahrern..."

Zwar glaubt Fernando Alonso nicht an den Titel 2004, aber der Spanier geht davon aus, dass er, Räikkönen und Massa mögliche Weltmeister von morgen sind.

Mit einem Sieg, zwei Pole Positions und 55 WM-Punkten ist Fernando Alonso eine mehr als beeindruckende Saison 2003 gefahren. Schon jetzt gilt Alonso als ein potenzieller zukünftiger Weltmeister, aber daran möchte der Mann aus Oviedo noch nicht denken.

„Zu Beginn des vergangenen Jahres kannten mich nicht viele Leute, aber jetzt bin ich in Spanien sehr populär“, gab Alonso der ‚Gazzetta dello Sport’ zu Protokoll. „Dort hat die Formel 1 die Motorrad-WM überholt. Ich werde solch eine tolle Saison nicht schnell vergessen, aber die schwere Arbeit beginnt erst.“

„Unser Ziel ist, gegen Ferrari, Williams und McLaren zu kämpfen, was nicht einfach sein wird. Ich denke, dass es für mich zu früh ist, nächstes Jahr um die WM zu fahren. Wir könnten einige Rennen gewinnen, aber der Titel ist doch etwas unrealistisch.“

Der neue Renault wird am 29. Januar 2004 in Palermo der Öffentlichkeit vorgestellt, während McLaren-Mercedes bereits mit dem MP4-19 testet und Williams den Launch auf den 5. Januar angesetzt hat. Kommt der neue Renault also zu spät?

„Ich glaube nicht, dass das ein Nachteil für uns sein wird“, machte Alonso klar. „Williams brachte dieses Jahr als erstes der Top-Teams das neue Auto und verlor den Titel während der ersten Saisonhälfte. Mein Favorit für 2004 bleibt Michael Schumacher, denn sein Ferrari geht einfach nicht kaputt.“

Seinen Vertrag bei den Gelb-Blauen will Alonso auf jeden Fall erfüllen. „Ich habe bis Ende 2005 einen Vertrag bei Renault und vor diesem Datum werde ich nicht frei sein“, sagte Alonso zu den Gerüchten, wonach er in absehbarer Zukunft in einem Ferrari Platz nehmen könnte.

Aber: „Michael Schumacher wird irgendwann wie Mika Häkkinen die Formel 1 verlassen. Als ich 2001 mit Räikkönen und Massa in die Formel 1 gekommen bin, haben die Teams verstanden, dass sie uns jungen Fahrern vertrauen können, denn wir könnten die Weltmeister von morgen sein.“

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