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Kein vorzeitiger Schumacher-Abschied von Williams

Obwohl sein Team dementierte, dass er in Japan durch Antonio Pizzonia ersetzt würde, wird weiter fleissig spekuliert. Für Ralf Schumacher ein Unsinn.

Ralf ist sauer

„Leicht genervt“ zeigte sich Ralf Schumacher, nachdem die Diskussionen um seine so genannte „Arbeitsverweigerung“ nach dem Ausfall in Shanghai auch weiterhin kein Ende nehmen wollen.

„Absoluter Unsinn! Ich habe Frank unmittelbar nach dem Rennen meine Sichtweise dargelegt. Natürlich waren wir beide nicht gerade happy über den Vorfall“, berichtet der Kerpener auf seiner Website. „Denn auch ich hätte aus einem eigentlich bis dahin super verlaufenen Rennen gerne mehr herausgeholt!“

Von einem vorzeitigen Abschied bei den Weiß-Blauen möchte das Team jedoch nichts wissen: „Um Missverständnissen vorzubeugen: Ralf wird sowohl in Japan als auch in Brasilien für unser Team im Renneinsatz sein“, erklärte Teamboss Sir Frank Williams gestern. „Seit seiner Genesung hat er konstante Leistungen gezeigt – beim Testen wie auch im Rennen, sodass wir uns einen positiven Beitrag von ihm im weiteren Verlauf der Weltmeisterschaft erwarten.“

Entsprechend freut sich Ralf auch auf das Rennen in Japan, wo er sehr gute Erinnerungen an seine Zeit in der japanischen Formel 3000 hat. „Suzuka ist eine der interessantesten Strecken die wir haben.“ Aber eines steht dennoch fest: „Leicht wird es nicht. Die schnellen Kombinationen dort erfordern ein perfektes Auto. Da müssen wir ein gutes Setup finden. Wir haben meiner Ansicht nach aber gute Chancen, dort vorne dabei zu sein.“

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