MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

„Wir werden um den Titel fahren!“

David Coulthard ist überzeugt, dass McLaren zu den „zwei Top-Teams“ gehört und Norbert Haug sieht die „Schuld“ bei Ferrari.

David Coulthard hat einen Warnschuss in Richtung British American Racing abgefeuert: Das Team von David Richards hatte nach dem GP von Australien gesagt, dass BAR im Qualifying „gut aussieht“ und im Renntrimm „sogar besser als McLaren“ ist.

„Ja, sie waren schneller als wir“, sagte Coulthard. „Aber dafür sind sie noch immer nicht McLaren. Wir sind weiterhin eines der beiden Top-Teams in der Formel 1.“

Betrachtet man das Endergebnis des GP von Australien, so brachte BAR-Honda beide Rennwagen ins Ziel, was McLaren-Mercedes nicht schaffte, und eroberte dazu zwei Zähler mehr als die Silbernen.

Auch war die schnellste Runde von Jenson Button und Takuma Sato drei beziehungsweise vier Zehntel schneller als die von David Coulthard. In Malaysia folgt das nächste Kräftemessen…

Norbert Haug: Ferrari hat sich um das Doppelte verbessert

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug erklärte zwar, dass der McLaren-Mercedes nicht gut genug ist, allerdings hätte Ferrari seine Rundenzeiten massiv verbessert.

Als erstes Team hatte McLaren-Mercedes den neuen Wagen für die Saison 2004 fertig gestellt. Doch in Melbourne klappte dann gar nichts: Die Fahrer beschränkten sich am Freitag darauf wenig Runden zu fahren und sowohl im Qualifying, als auch im Rennen blieben die Silberpfeile harmlos.

„Wir konnten zu keiner Zeit eine Abstimmung finden, die konkurrenzfähige Rundenzeiten ermöglicht hätte“, machte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug klar. „Allein in den letzten Kurven jeder Runde verloren wir stets über eine Sekunde. Ferrari und Bridgestone haben sich im Vergleich zum Vorjahr in Melbourne um 3,5 Sekunden pro Runde gesteigert, wir um 1,5 Sekunden.“

Auch musste Haug feststellen: „Unser gesamtes technisches Paket ist derzeit nicht gut genug, um zu siegen. Aber: Keiner im Team hat sich über Winter zurückgelehnt und ausgeruht. Nie wurde härter gearbeitet.“

„Eine Rundenzeitverringerung von 1,5 Sekunden ist erfahrungsgemäß eine Steigerung, die reicht, um vorne dabei zu sein. Nicht aber, wenn sich ein Konkurrent um mehr als das Doppelte verbessert. Wir müssen und wollen aufholen.“

Doch sollte es auch in Malaysia nicht reichen – eine Strecke, die eher den Michelins entgegenkommen sollte – dann wird es für McLaren sehr schwer. „Wenn man im Vorjahr Vizemeister war, muss der Anspruch sein, um den Titel zu fahren“, sagte Haug der Bild-Zeitung.

„Dieser Anspruch bleibt, und alle Techniker von uns arbeiten Tag und Nacht, ihn zu erfüllen. Wir brauchen Zeit, die Aufwärtsbewegung umzusetzen. Wir werden hart und zielgerichtet arbeiten. Und wir werden es schaffen.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

"Absoluter Wahnsinn, ein Tier"

Gen4-Auto der Formel E offiziell präsentiert

In Le Castellet ist die offizielle Präsentation der nächsten Auto-Generation für die Formel E erfolgt - Die Chefetage der Rennserie spart nicht mit Superlativen