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„Harmonie bei Ferrari, Ärger bei McLaren & Williams“

Ein „starres Monarchiedenken“ ortet Niki Lauda bei den britischen Traditionsrennställen. Dies müsse aufhören – „sonst schlagen sie Ferrari nie.“

Ferrari ist erfolgreich. In Melbourne war die Scuderia wieder ganz besonders erfolgreich. Ferrari ist ein Ganzes. Toyota, Renault und Jaguar auch.

Mercedes verleibt sich mehr und mehr jene britische Motorenschmiede Ilmor ein, welche die Motoren mit dem aufgeklebten Silberstern baut. Gerüchten zufolge soll man bei Mercedes sogar an den Kauf des McLaren-Teams denken. Derzeit hält man 40 Prozent an McLaren.

Formel 1-Experte Niki Lauda würde das begrüßen, der dreifache Formel 1-Weltmeister sagte in einem Interview mit der Bild-Zeitung: „Während bei Ferrari die von Michael Schumacher und Teamchef Jean Todt gesäte Harmonie herrscht, gibt es bei Williams oder McLaren Ärger.“

Niki Lauda ortet bei den britischen Traditionsrennställen ein „starres Monarchiedenken“, es würde „Endlosdiskussionen“ und „komplizierte Entscheidungen“ geben. Frank Williams und Ron Dennis seien zudem „sehr komplizierte Menschen“.

Um einen Erfolg erzielen zu können, müssten McLaren und Williams die „gegenseitigen Schuldzuweisungen und Ego-Touren einstellen“, sagte Lauda. Nachsatz: „Sonst schlagen sie Ferrari nie.“

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