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Bravo: Das Ungewisse fand sein Ende!

Die Teams wurden sich einig: Ab Silverstone wird es ein neues Qualifying geben. Zweimal 25 Minuten Zeitenjagd. Addierung. Und: „Leere“ Tanks!

Ab dem Großen Preis von England wird das Einrundenqualifying Geschichte sein: Die zehn Formel-1-Teams einigten sich darauf, ab Silverstone ein neues, spannenderes, Format einzuführen. „Die finale Version ist akzeptiert und abgesegnet worden und wird ab Silverstone eingeführt“, bestätigte McLaren-Teamchef Ron Dennis.

Und so sieht das Qualifying aus: Es finden zwei 25-minütige Sessions statt, die von einer zehnminütigen Pause getrennt werden. In diesen 25 Minuten müssen die Fahrer mindestens sechs Runden absolvieren. Die schnellsten Zeiten aus den beiden Sitzungen werden dann addiert und daraus ergibt sich die Startaufstellung.

Dadurch, dass erst nach dem Qualifying für das Rennen getankt wird, werden die Fahrer ihre Runden mit leeren Tanks zurücklegen. Es finden also wieder die lang ersehnten Performance-Runden statt! „Das hört sich gut an und ähnelt dem System, welches es zuvor in der Formel 1 gab“, freute sich schon Toyota-Pilot Cristiano da Matta.

Zunächst hatten Eddie Jordan und Paul Stoddart gegen das neue Format gestimmt, weil ihnen dadurch wichtige Fernsehzeit verloren geht, da in den 25 Minuten wohl kaum oft die langsamsten Autos des Feldes gezeigt werden. Dennoch ließen sich die beiden Teamchefs überreden. Auch wurde die Verlängerung des neuen Qualifyings von 20 auf 25 Minuten endgültig beschlossen, da ansonsten die Pause zwischen den Sessions zu lang gewesen wäre.

Vor dem World Council muss diese Regeländerung noch am 30. Juni abgesegnet werden und in Silverstone am 10. Juli erlebt das Qualifying dann seine Premiere.

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