MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Bravo: Das Ungewisse fand sein Ende!

Die Teams wurden sich einig: Ab Silverstone wird es ein neues Qualifying geben. Zweimal 25 Minuten Zeitenjagd. Addierung. Und: „Leere“ Tanks!

Ab dem Großen Preis von England wird das Einrundenqualifying Geschichte sein: Die zehn Formel-1-Teams einigten sich darauf, ab Silverstone ein neues, spannenderes, Format einzuführen. „Die finale Version ist akzeptiert und abgesegnet worden und wird ab Silverstone eingeführt“, bestätigte McLaren-Teamchef Ron Dennis.

Und so sieht das Qualifying aus: Es finden zwei 25-minütige Sessions statt, die von einer zehnminütigen Pause getrennt werden. In diesen 25 Minuten müssen die Fahrer mindestens sechs Runden absolvieren. Die schnellsten Zeiten aus den beiden Sitzungen werden dann addiert und daraus ergibt sich die Startaufstellung.

Dadurch, dass erst nach dem Qualifying für das Rennen getankt wird, werden die Fahrer ihre Runden mit leeren Tanks zurücklegen. Es finden also wieder die lang ersehnten Performance-Runden statt! „Das hört sich gut an und ähnelt dem System, welches es zuvor in der Formel 1 gab“, freute sich schon Toyota-Pilot Cristiano da Matta.

Zunächst hatten Eddie Jordan und Paul Stoddart gegen das neue Format gestimmt, weil ihnen dadurch wichtige Fernsehzeit verloren geht, da in den 25 Minuten wohl kaum oft die langsamsten Autos des Feldes gezeigt werden. Dennoch ließen sich die beiden Teamchefs überreden. Auch wurde die Verlängerung des neuen Qualifyings von 20 auf 25 Minuten endgültig beschlossen, da ansonsten die Pause zwischen den Sessions zu lang gewesen wäre.

Vor dem World Council muss diese Regeländerung noch am 30. Juni abgesegnet werden und in Silverstone am 10. Juli erlebt das Qualifying dann seine Premiere.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford

Übergabe der Trophäen an alle Sieger:innen, an die Motorsportler des Jahres 2025 sowie erstmals Vergabe von acht Ehrenpreisen für besondere Leistungen

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord