MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Die „größte Frechheit“ bleibt der Formel 1 erhalten

Am teils possenhaften Qualifyingmodus wird auch für Hockenheim nicht geändert, dies scheitere nach wie vor an den Teams, erklärt die FIA.

Das erste Qualifying von Silverstone erregte die Gemüter. Für Niki Lauda war es „die größte Frechheit der Formel 1.“ Für Bernie Ecclestone war es „sehr dumm“ und „muss geändert“ werden. Und für Mike Gascoyne war es einfach ein „Betrug am zahlenden Publikum“.

Doch obwohl gestern noch einmal Hoffnung aufkeimte, dass das langweilige und sinnlose Doppel-Qualifying beim nächsten Rennen in Hockenheim durch ein neues Format ersetzt werden könnte, zerschlug sich diese rettende Seifenblase sehr schnell.

Es sollen noch nicht alle Teams einem neuen System zugestimmt haben. „Wir haben noch keine einstimmige Unterstützung erhalten“, erklärte ein FIA-Sprecher gegenüber reuters. Und obwohl sich Bernie Ecclestone nun für ein neues Format nach dem GP von Deutschland stark macht, gab es bislang nur „wenige Rückmeldungen“ seitens der Teams.

Somit wird es frühestens beim Großen Preis von Ungarn nahe Budapest ein neues, hoffentlich spannenderes Qualifying-Format geben. Doch das dachte man ja bekanntlich schon vor dem GP von Großbritannien. „Es hätte ja schon in Silverstone geändert werden sollen“, gibt Niki Lauda zu bedenken. „Aber wenn man so blöd ist, bleibt man blöd.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Wilder Singapur-Sprint

Russell-Crash & McLaren-Kollision

Max Verstappen siegt in einem wilden Singapur-Sprint, bei dem George Russell crasht, beide McLaren miteinander kollidieren und nur 13 Autos das Ziel sehen

Chaos in der Formationsrunde

Warum sind die Fahrer im Regen ausgerollt?

FIA-Technikchef Nikolas Tombazis erklärt die Hintergründe zum Chaos in der Einführungsrunde von Sepang: Hamilton & Co. bleiben ohne Vortrieb liegen

F1 vor Rückkehr nach Afrika

Deal für Ruanda kurz vor Abschluss

Die Anzeichen dafür, dass die Formel 1 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird, verdichten sich - WurzDesign plant Rennstrecke in der Nähe von Kigali