MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Für Schumacher gelten keine anderen Maßstäbe"

Michael Schumacher wurde in Deutschland zum Sportler des Jahres 2004 gewählt, da er auf einen persönlichen Besuch bei der Gala verzichtete, hagelt es Kritik.

Zwar wurde Michael Schumacher bei der in Baden-Baden abgehaltenen Gala zur Wahl der deutschen „Sportler des Jahres“ per Video hinzugeschalten, doch dass der siebenfache Weltmeister ausgerechnet bei jener Wahl, bei der er erstmals seit 1995 wieder den Titel des „Sportler des Jahres“ verliehen bekam, fern blieb und es vorzog, weiter seinen Urlaub in Norwegen zu verbringen, hat offenbar den Ärger seiner Sportler-Kollegen ausgelöst...

Und so erklärte die „Sportlerin des Jahres“, die 42jährige Kanu-Olympiasiegerin Birgit Fischer, gegenüber dem Spiegel: „Das ist eine Missachtung auch für uns andere. Auch wenn er mit seinem Sport viel Geld verdient, gelten für ihn schließlich keine anderen Maßstäbe.“

Ein Handball-Trainer ließ wissen: „Meine Stimme hätte er auf keinen Fall bekommen.“ Denn wegen der Gala habe die Handball-Liga sogar ein Bundesliga-Spiel verlegt.

Auch das Publikum war wenig begeistert von der Abwesenheit des siebenfachen Weltmeisters und quittierte diese mit einem lediglich verhaltenen Applaus, als die Wahl von Michael Schumacher zum „Sportler des Jahres“ bekannt gegeben wurde.

Ski-Langläufer Rene Sommerfeldt, der hinter Schumacher Zweiter bei der von den deutschen Sportjournalisten abgehaltenen Wahl wurde, erklärte, er habe für die Gala keine Strapazen gescheut: „Für 150 Kilometer von Ramsau nach München habe ich allein acht Stunden gebraucht und den Flieger in letzter Minute erreicht.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Singapur: Bericht

Verstappen siegt erstmals in Singapur!

Max Verstappen hat zum ersten Mal den Großen Preis von Singapur gewonnen - Charles Leclerc und Kimi Antonelli auf dem Podium

Abrechnung mit Marko & Jos

"Musste ständig Scheiße aufwischen"

Christian Horner rechnet in seiner Autobiografie mit Helmut Marko und Jos Verstappen ab - Ralf Schumacher kritisiert das scharf: "Man kartet nicht so nach"

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch

GP von Singapur: Qualifying

Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole

Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton