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Neue Safety Car-Regeln geplant

Als Reaktion auf die Vorfälle in Monaco soll die FIA beschlossen haben, die Regeln rund um die Safety Car- Phase kurzfristig zu ändern...

Die Kollision zwischen Michael Schumacher und Juan Pablo Montoya im Tunnel von Monaco hat, wie es scheint, Folgen. FIA-Rennleiter Charlie Whiting hat, so melden britische Medien, einen Brief an die Formel 1-Teams geschrieben.

In diesem beklagt er, dass in Monaco „einige Autos während der Safety Car-Phase mit einer angesichts der Bedingungen überhöhten Geschwindigkeit fuhren“. Laut den Kollegen soll die FIA nun die Safety Car-Regeln überarbeitet haben, das modifizierte Regelwerk soll schon ab dem nächsten Rennen, dem Grand Prix von Kanada, zum Einsatz kommen.

Eine einschneidende Änderung wäre jene, wonach die Ausfahrt der Boxengasse künftig während der Safety Car-Phase geschlossen bleiben soll. Strategisches Auftanken und Reifenwechseln wäre dann nicht mehr in der neutralisierten Rennphase möglich.

Zudem soll Renngeschwindigkeit in der Safety Car-Phase grundsätzlich untersagt werden, auch für aufholende Piloten. Der Führende soll künftig in einem Maße abbremsen, sodass alle übrigen Fahrer aufschließen können.

Bislang wurden die Piloten durch das Erlöschen der Signalleuchten auf dem Safety Car darüber informiert, dass das SC in der kommenden Runde an die Box kommen und somit das Rennen wieder entneutralisiert wird.

Um übertriebenes Reifen- und Bremsenanwärmen zu vermeiden, soll es ab sofort keine derartige Ankündigung geben. Eine offizielle Information über diese Regeländerungen durch die FIA steht aber bislang noch aus.

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