MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Norbert Haug: „Ausstieg kein Thema“

Der Mercedes-Motorsportchef entkräftet Gerüchte, dass der neu strukturierte DaimlerChrysler-Vorstand das Formel-1-Projekt in Frage stelle.

McLaren-Mercedes hat den Saisonstart ordentlich verpatzt. Gestern tauchten erstmals Berichte auf, wonach das Formel-1-Projekt von Mercedes in Frage gestellt werden könnte, wenn am 1. Mai der als als knallharter Sanierer bekannte Wolfgang Bernhard bei DaimlerChrysler in den Vorstand rückt.

Bernhard will für das Formel-1-Projekt eine Kosten/Nutzen-Analyse durchführen. Bei einem Etat von rund 280 Millionen Euro keinen Titel in den letzten vier Jahren geholt zu haben, dürfte ihm zu wenig sein.

Doch davon will Norbert Haug nichts wissen. „Für uns ist ein Ausstieg kein Thema“, so der Mercedes-Motorsportchef gegenüber der Nachrichtenagentur sid. „Wir werden härter arbeiten und besser werden - das ist unser Ziel.“

Britische Medien meldeten nun sogar: Die Silbernen denken darüber nach, die Entwicklung des MP4-19 einzustellen und ab Sommer mit einem komplett neuen Auto anzutreten! In jedem Fall ist geplant, eine B-Version des aktuellen Modells zu entwickeln.

„Die letzte Hoffnung für die Silbernen bleibt das neue Auto, der MP4-19B, der Mitte des Jahres kommen muss“, machte Premiere-Kommentator Jacques Schulz klar. „Ansonsten wird sich McLaren am Ende des Jahres bestenfalls auf dem fünften Platz in der Konstrukteursweltmeisterschaft wiederfinden.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien

Einige Beobachter befürchteten 2026 einen deutlichen Einbruch der Formel-1-Rundenzeiten - Der Wintertest in Bahrain zeigt, dass diese Sorge unbegründet war

Honda hat eine Erklärung für seine bisherigen Probleme geliefert: Die Batterie wird durch Vibrationen beschädigt - Hersteller hofft auf Besserung bis Suzuka