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Red Bull signalisiert Gesprächs-Bereitschaft

Red Bull hat nun erstmals signalisiert, dass mit der Landesregierung doch über eine Fortführung des Spielberg-Projekts gesprochen werden soll.

Bislang hat Red Bull ja ziemlich eindeutig signalisiert, dass nach dem negativen Umweltbescheid quasi der „Ofen aus“ sei, für das geplante Megaprojekt einer Motorsport-Akademie in Spielberg. „Jede Spekulation über eine mögliche Fortführung des Projekts sei gegenstandslos“, hieß es da.

Danach gab es die übliche Schlammschlacht der Politiker und die ebenso üblichen Schuldzuweisungen und natürlich auch die stets einhergehenden wilden Gerüchte. Die steirische Landesregierung habe übereifrig Bedenken wegen der Umweltverträglichkeitsprüfung ignoriert und dem Energy Drink-Konzern in einem Geheimvertrag zugesichert, sich um alle rechtlichen Bewilligungen zu kümmern, wurde kolportiert.

Die Bewohner der Region sowie die Motorsportfans der Alpenrepublik waren ob des Projekt-Endes schockiert, bei einer Demonstration auf dem Gelände des ehemaligen A1-Rings flehte man: „Red Bull, bitte lass uns nicht im Stich!“

Kurz vor dem Weihnachtsfest hat sich Red Bull nun erstmals vorsichtig gesprächsbereit gezeigt. Der Red Bull-Manager Norbert Kraihamer hat laut einem Bericht der Kleinen Zeitung gegenüber der Pro-Spielberg-Organisation eine schriftliche Erklärung abgegeben: „Wir bitten Sie um Verständnis, dass es nur noch dann Sinn hätte, über das Projekt zu diskutieren, wenn sich völlig neue rechtliche Tatsachen ergeben würden, was schwer vorstellbar ist. Wir werden darüber in absehbarer Zeit mit unseren Gesprächspartnern in der Steiermärkischen Landesregierung reden.“

Am Donnerstagabend luden die Pro-Spielberg-Organisatoren in die „Verrückte Burg“, dort wurde die Erklärung des Red Bull-Managers verlesen und auch Landeshauptfrau Waltraud Klasnic war zu Gast. Klasnic wiederholte ihre Aussage, wonach es ein Projekt Spielberg geben müsse.

Und: Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz sei ein „anständiger und aufrechter Steirer“ und werde sich daher in Spielberg engagieren. Dass für eine Neueinreichung das Projekt „zumindest marginal“ verändert werden müsse, daran würde jedoch kein Weg vorbeiführen. Für die Neueinreichung sei es vorstellbar, dass die Landesregierung als Projektträger auftritt, erklärte Klasnic den rund hundert Besuchern. Und: „Die Arbeit hat schon begonnen!“

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