MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Senna kannte die Gefahr"

McLaren-Teamchef Ron Dennis erinnert sich zurück an Ayrton Senna, einem Mann, "der sein Limit kannte und sich der Gefahr des Sports bewusst war."

1993 verließ der unvergessene Ayrton Senna Ron Dennis und dessen McLaren Team, mit welchem er drei WM-Titel und 35 Siege eingefahren hatte, in Richtung WilliamsF1. Da sich jener tragische 1. Mai des Jahres 1994 in diesem Jahr zum zehnten Mal jährt, erinnert sich auch Ron Dennis dieser Tage an seinen Ex-Piloten zurück.

Und Dennis ist sich sicher: Ohne den Tod des Brasilianers wäre er eines Tages zu McLaren zurückgekehrt! „Ich erinnere mich noch lebhaft daran als wir uns in Magny Cours unterhielten und in diesem Gespräch wurde es für mich sehr klar, dass er es auf gewisse Weise bereute das Team zu verlassen.“

Dennis kann sich zwar nicht mehr an die genauen Worte seines Starpiloten erinnern, doch die Botschaft war sinngemäß: „Ich fühle mich überhaupt nicht gut dabei und ich werde zurückkommen.“

An den folgenschweren Unfall im Autodromo Enzo e Dino Ferrari möchte sich Dennis unterdessen nicht zurückerinnern. „Ich dachte sehr viel darüber nach, packte es in bestimmte Bereiche meines Gehirns und konzentrierte mich danach wieder auf das Leben.“

Senna selbst, den Dennis als „absolut engagiert und konzentriert“ beschreibt, hätte laut dem McLaren-Teamboss sicher „nichts an den Geschehnissen ändern“ wollen. Denn „er verlor sein Leben bei etwas für das sein Herz schlug“: „Er wusste, dass er nicht unschlagbar war… Er kannte sein Limit, er kannte die Gefahr und er akzeptierte die Gefahr.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Geheimtest von Audi

Audi R26 testet in Barcelona

Der Audi R26 testet auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya - Erste Seh- und Hörprobe der neuen Formel-1-Fahrzeuggeneration 2026!

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

Haas hat sein Design für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt - Mit dem neuen Titelpartner Toyota Gazoo Racing hat sich auch der Look des Autos leicht verändert