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Neues aus der "Königsklasse"

Todt: Monza-Sieg in weiter Ferne

Debakel wie in der Türkei oder Krisen wie in dieser Saison sind die verwöhnten Tifosi aus den vergangenen Jahren nicht gewohnt. Entsprechend sorgt Ferrari-Teamboss Jean Todt schon vor dem Italien GP vor: "Ich kann nicht versprechen, dass wir vorne sind. Wir arbeiten daran, aber ich kann keinen Sieg versprechen. Wir sind für Monza nicht die Favoriten."

Als Grund für die Probleme der Scuderia nennt Todt wieder einmal die neuen Reifenregeln, welche dafür sorgten, dass man mittlerweile nicht mehr das beste Paket besitzt. "Wir haben in diesem Jahr nicht so gut wie im letzten gearbeitet. Wir sind zwar Dritter in der Team-WM, aber angesichts unserer Probleme ist das geradezu unglaublich."

SLEC-Anteile stehen nicht zum Verkauf

Ein Investorenkonsortium soll laut dem Telegraph den SLEC-Eignerbanken ein Angebot über 1,2 Milliarden Euro unterbreitet haben. Für dieses Geld sollen die drei Banken Bayerische Landesbank, JP Morgan und Lehman Brothers ihre 75% der Gesellschaftsanteile abtreten. Angeblich verfolgt Saunders dabei das Ziel, die Rennställe an der Rennserie zu beteiligen.

Kryptische Antwort der FOM: "Es wurde darüber berichtet, dass es Annäherungsversuche gegeben haben soll, um Anteile an der SLEC zu übernehmen. Obwohl dies tatsächlich der Fall gewesen ist, wurde das Angebot allerdings abgelehnt, da die Anteile nicht zum Verkauf stehen. Die Anteilseigner sind langfristige Investoren und achten zuallererst auf die Stabilität der Formel 1."

Schumacher-Entscheidung erst 2006

Nach einer turbulenten Woche, in der das Thema Michael Schumacher 90% aller Formel-1-Meldungen beherrschte, kehrte vor dem Italien GP wieder Ruhe ein. Zeit für Willi Weber, Klartext zu sprechen: "An den Spekulationen möchte ich mich nicht beteiligen. Michael Schumacher hat einen Vertrag bis 2006. Er wird sich erst im nächsten Jahr entscheiden, ob er weiterfährt oder nicht."

Eine Gehaltserhöhung verlangen Mr. 20 Prozent und der siebenfache Champion aber nicht. "Das stimmt nicht", sagte Weber der dpa. "Wir wären bereit, zu den jetzigen Konditionen zu verlängern."

Ferrari-Tests in Fiorano und Mugello

Zwei Tage vor dem Beginn des fünftletzten Rennwochenendes dieser Saison spulte Ferrari-Testfahrer Marc Gené den letzten Funktionstest der für den Italien GP vorgesehenen F2005 ab.

Zu diesem Zweck drehte der Spanier 34 Runden in Fiorano. Seine Bestzeit belief sich auf 1:01.497 Minuten. Parallel dazu fuhr Luca Badoer Reifentests in Mugello.

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