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Neues aus der „Königsklasse“

Villeneuve – Der Film; Head lobt Heidfelds Technik-Feedback; Ferrari wird Minardi-Start zustimmen; Webber überfuhr die Sydney-Hafenbrücke

Villeneuve – Der Film

Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve wird an einer 30-Millionen-Dollar-Produktion von Gabriella Martinelli über das Leben seines Vaters Gilles mitwirken.

"Als ich meine Karriere begann, sahen mich die Leute an, als ob sie den Geist meines Vaters sehen würden", erinnert sich der 33jährige zurück. "Aber ich wollte selbst etwas erreichen."

Für den Streifen wird Jacques Villeneuve junior nun als Drehbuch-Kontrolleur und Berater agieren.

Head lobt Heidfelds Technik-Feedback

Schon nach den ersten Testtagen des Deutschen Nick Heidfeld lobten ihn die Williams-BMW-Ingenieure in den höchsten Tönen. Nun machte auch Entwicklungschef Patrick Head keinen Hehl aus den technischen Fähigkeiten seines neuen Schützlings.

"Es war nicht nur sein Speed, sondern auch die Art und Weise, wie er mit den Ingenieuren umging – besonders jenen von BMW", gab Head gegenüber britischen Journalisten zu Protokoll. "Er konnte Dinge am Motor-Management ausmachen, die sobald sie geändert wurden, sofort bessere Rundenzeiten ermöglichten. Wir hatten diese Dinge für zwei Jahre im Auto herumgeschleppt, ohne das sie jemand bemerkt hatte."

Ferrari wird Minardi-Start zustimmen

Aufgrund der späten Regeländerungen für die Saison 2005 und der finanziellen Situation bei Minardi möchte Paul Stoddart die ersten vier Saisonrennen mit einem modifizierten Vorjahreswagen absolvieren, welcher noch dem Aerodynamikreglement des Jahres 2004 entspricht.

Während acht der neun anderen Teamchefs dieser Bitte ihre Zustimmung gaben, verweigerte die Scuderia Ferrari ihre zunächst. Mittlerweile wird jedoch davon ausgegangen, dass auch die Italiener dieser Sondergenehmigung zustimmen werden.

Minardi-Pilot Patrick Friesacher verriet: "Ich habe mit Paul Stoddart gesprochen, und er hat uns gesagt, dass wir fix am Start sein werden, und es keine Probleme geben wird."

Webber überfuhr die Hafenbrücke von Sydney

Eine Woche vor dem Saisonauftakt in Melbourne verwandelte sich die Sydney Harbour Bridge, Wahrzeichen der Stadt, für Mark Webbers Fahrt im Williams FW27 in eine Formel-1-Strecke. Zuschauer an der berühmten Oper lauschten diesmal V10-Sound.

Der Australier überquerte die Brücke ein Dutzend Mal, der Fernsehsender Network 10 sorgte für landesweit ausgestrahlte Live-Bilder, das Publikum konnte die Fahrt des 28jährigen auf einer Videowand verfolgen.

Der "coat hanger", wie die Australier ihre Brücke liebevoll nennen, wurde für Webbers Überfahrt einige Stunden gesperrt. Normalerweise fließt auf dem knapp 50 Meter breiten Deck der Verkehr auf acht Spuren, hinzukommen zwei Bahnlinien sowie ein Fuß- und ein Radweg.

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