MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Kann Toyota Ferrari und Williams schlagen?

Hinter den beiden Topteams der Saison 2005, McLaren und Renault, kämpfen mit Ferrari, Toyota und Williams drei Teams um den dritten WM-Platz.

Wie im Kampf um den Fahrer-WM-Titel gibt es auch in der Konstrukteursweltmeisterschaft zwei klare Favoriten: Renault und McLaren. Dahinter balgen sich aber gleich drei Teams um die Rolle des besten Verfolgers.

Neben der zuletzt immer besser in Fahrt kommenden Scuderia Ferrari und dem in Frankreich mit dem neuen Aeropaket gefloppten Williams-Team gehört auch das Überraschungsteam der ersten Saisonhälfte zu den Anwärtern für Rang drei.

"Nachdem ich die Leistung von Williams gesehen habe, wäre ich sehr enttäuscht, wenn wir sie nicht konstant in der WM schlagen würden", analysierte Toyota-Technikchef Mike Gascoyne die WM-Situation seines Rennstalls. "Wir haben beinahe so viele Punkte wie Ferrari - nur die haben 18 Punkte umsonst bekommen", spielt er auf das Indy-Fiasko an. "Der dritte Rang in der Team-WM ist noch nicht außer Reichweite."

Das Toyota nicht schon am letzten Wochenende die Lücke zu den Italienern schließen konnte, liegt laut Gascoyne am gleichen Problem, welches auch die Scuderia beklagte: Den veränderten heißen Temperaturen. "Aber wenn wir als Team unzufrieden sind, weil zwei Autos nur in die Punkteränge gefahren sind, dann zeigt dies wie gut unsere Fortschritte in diesem Jahr waren."

Noch mehr Fortschritte erhofft sich auch der Dritte im Bunde, Williams-BMW. Denn obwohl das Debüt des hoch gelobten neuen Aerodynamikpakets floppte, möchten die Weiß-Blauen laut eines Teamsprechers ihre aggressive Herangehensweise und Entwicklungslinie fortsetzen. "Es ist wie auf einem Hochseil ohne Sicherheitsnetz zu balancieren - man kann natürlich herunterfallen, aber dann steht man wieder auf und macht weiter. Es ist allemal besser als nichts zu tun."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.