MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

B·A·R-Finanzdebakel enthüllt

Seit Honda das B·A·R-Team aufgekauft hat, ist die Finanzierung solide, doch Ende 2004 hatte der Rennstall noch 211,3 Millionen Euro Schulden!

In einem Artikel des Sunday Express wurden einige Geschäftszahlen des ehemaligen B·A·R-Teams, welches nun zu 100 Prozent von Honda kontrolliert wird, offen gelegt. Kernaussage: Ende 2004 hatte der Rennstall mit Sitz in Brackley 211,3 Millionen Euro Schulden!

Dies kommt eigentlich nicht allzu überraschend, denn es ist bekannt, dass unter Regie von British American Tobacco jahrelang Geld zum Fenster rausgeschmissen wurde, ehe David Richards mit seiner Firma Prodrive einen Sparkurs einschlug und damit nicht nur geschäftlich, sondern auch sportlich eine Trendwende einleitete. Unter der Führung des Briten erlebte B·A·R 2004 auch die bisher erfolgreichste Saison in der Teamgeschichte.

In jenem Jahr pumpte British American Tobacco für das Sponsoring seiner Zigarettenmarken 31,1 Millionen Euro in das Formel-1-Projekt, welches 2004 bei einem Umsatz von 86,4 Millionen Euro einen Verlust von 14,8 Millionen Euro erwirtschaftete. Etwa ein Drittel dieses Betrags dürfte für das Fahrergehalt von Jenson Button draufgegangen sein, wobei dessen Gage inzwischen wesentlich höher liegen soll - bei 14,8 Millionen Euro für 2006.

Allerdings bleibt dem 26jährigen Briten nicht die gesamte Summe für sein Privatvergnügen, weil er aus eigener Tasche ja auch noch die sündteure Entschädigung für seinen Ausstieg aus dem bereits unterschriebenen Williams-Vertrag bezahlen muss, die ihn insgesamt drei Jahre lang finanziell belasten wird - mit etwa fünf Millionen Euro pro Jahr.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Wer ist der beste Fahrer 2025?

So haben die Formel-1-Teamchefs abgestimmt

Die Formel-1-Teamchefs haben Max Verstappen zum fünften Mal in Folge zum Fahrer der Saison 2025 gewählt - Lewis Hamilton verpasst den Sprung in das Top-10-Ranking

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

Überarbeitetes Markenlogo

Honda präsentiert neue Power-Unit RA626H

Honda hat am Dienstag bei einer Präsentation in Tokio die neue Power-Unit für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt: Welchen Namen die Antriebseinheit tragen wird

MotoGP 2026: Pramac

Pramac zeigt seine Farben

Pramac zeigt als erstes MotoGP-Team der Saison 2026 seine Lackierung der Yamaha M1 - Alle Augen auf Neuzugang und Superbike-Star Toprak Razgatlioglu

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben