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"Bin nicht zu früh in die F1 gekommen!"

David Coulthard ist der Meinung, Christian Klien sei zu früh in die F1 gekommen. Klien kann sich dem nicht anschließen. MF1 sei zudem eine Option für die Zukunft.

Als feststand, dass Christian Klien in der kommenden Saison bei Red Bull Racing für Mark Webber Platz machen muss, hat sich Teamkollege David Coulthard hinter den Österreicher gestellt und sein Mitleid ausgedrückt. Nach Meinung des Schotten habe der heute 23-Jährige nie die Chance gehabt, zu zeigen, zu was er fähig ist, er sei schlichtweg zu früh in die "Königsklasse des Motorsports" gekommen.

Aber nicht nur Red Bull-Motorsportberater Helmut Marko kann diese Meinung nicht teilen, auch Klien selbst meint nicht, dass er zu früh in die Formel 1 gekommen ist: "Ich denke nicht, dass sie mich zu früh in sie gebracht haben, ich denke jedoch, dass es zu früh geendet hat", so Klien gegenüber F1Racing.net.

Der Rennfahrer aus Hohenems vertritt die Meinung, dass man jede Chance nutzen muss, die sich einem in der Formel 1 auftut: "Ich erhielt die Chance, als ich 20 Jahre alt war, direkt nach der Formel 3. Wenn ich diese Chance nicht ergriffen hätte, dann wäre ich vielleicht niemals in der Formel 1 gefahren."

Gleichzeitig hat Christian Klien Berichte aus Österreich bestätigt, die früheren Berichten widersprechen, wonach der Rennfahrer einen Wechsel zum MF1 Racing-Team ausschließt: "Die einzig verfügbaren Sitze für das kommende Jahr gibt es bei Midland und Super Aguri. Ich würde nicht sofort 'Nein' zu diesen Teams sagen. Wenn du die Formel 1 verlässt, dann ist es wahrscheinlich, dass du nicht zurückkehren wirst."

Red Bull hat ein ChampCar-Cockpit für die kommende Saison eingekauft, welches im Prinzip nur noch auf Klien wartet. Letzterer hat bis zum Grand Prix von Italien in Monza am 10. September Bedenkzeit - die Spatzen pfeifen jedoch von den Dächern, dass Klien ablehnen wird. Auch ein Engagement in der DTM ist nur zweite Wahl, Klien möchte unbedingt in der Formel 1 bleiben, muss dafür aber wohl Geld mitbringen.

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