MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Red Bull mit Renault- und Ferrari-Motoren

Renault hat bestätigt, dass man im kommenden Jahr Motoren an red Bull liefern werde - welches RB-Team damit fahren wird, ist derzeit noch unklar.

Schon in Monza hat Dietrich Mateschitz bekannt gegeben, dass eines seiner beiden Formel-1-Teams 2007 mit Renault- und das andere mit Ferrari-Power an den Start gehen wird, und heute wurde dies von Renault auch offiziell via Presseaussendung bestätigt. Die Tinte unter dem Vertrag scheint nun also endgültig trocken zu sein.

"Es ist positiv für die Formel 1", erklärten Renault-Teampräsident Alain Dassas und -Teamchef Flavio Briatore in einer gemeinsamen Stellungnahme, "dass es ein weiteres Team mit einem konkurrenzfähigen Motor geben wird. Diese Vereinbarung verstärkt auch Renaults Präsenz im Grand-Prix-Sport. Wir freuen uns darauf, künftig mit einer so dynamischen und ehrgeizigen Firma wie Red Bull zusammenzuarbeiten."

Noch nicht bekannt gegeben wurde, ob die Renault-Motoren an Red Bull Racing oder an die Scuderia Toro Rosso geliefert werden. Dies hängt vor allem von Ferrari-Teamchef Jean Todt ab, der angeblich auf seinem Vertrag mit Red Bull Racing besteht. Seitens Red Bull würde man die Ferrari-Motoren freilich am liebsten zur Scuderia Toro Rosso abschieben und Red Bull Racing mit Renault verheiraten - nicht zuletzt auf ausdrücklichen Wunsch von Chefdesigner Adrian Newey.

Für Renault ist es nicht das erste Mal, dass ein Kundenteam mit Motoren beliefert wird: Erstmals gab es ein solches Arrangement 1983 mit Lotus, später dann auch mit Ligier, Tyrrell, Williams und Benetton. Insgesamt wurden auf diese Weise mehr als 80 Grand-Prix-Siege errungen. Vor allem in den 1990er-Jahren war Renault nach der Honda-Erfolgsära mit Williams und Benetton der tonangebende Motorenhersteller der Formel 1.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Absoluter Wahnsinn, ein Tier"

Gen4-Auto der Formel E offiziell präsentiert

In Le Castellet ist die offizielle Präsentation der nächsten Auto-Generation für die Formel E erfolgt - Die Chefetage der Rennserie spart nicht mit Superlativen

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…