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Red Bull mit Renault- und Ferrari-Motoren

Renault hat bestätigt, dass man im kommenden Jahr Motoren an red Bull liefern werde - welches RB-Team damit fahren wird, ist derzeit noch unklar.

Schon in Monza hat Dietrich Mateschitz bekannt gegeben, dass eines seiner beiden Formel-1-Teams 2007 mit Renault- und das andere mit Ferrari-Power an den Start gehen wird, und heute wurde dies von Renault auch offiziell via Presseaussendung bestätigt. Die Tinte unter dem Vertrag scheint nun also endgültig trocken zu sein.

"Es ist positiv für die Formel 1", erklärten Renault-Teampräsident Alain Dassas und -Teamchef Flavio Briatore in einer gemeinsamen Stellungnahme, "dass es ein weiteres Team mit einem konkurrenzfähigen Motor geben wird. Diese Vereinbarung verstärkt auch Renaults Präsenz im Grand-Prix-Sport. Wir freuen uns darauf, künftig mit einer so dynamischen und ehrgeizigen Firma wie Red Bull zusammenzuarbeiten."

Noch nicht bekannt gegeben wurde, ob die Renault-Motoren an Red Bull Racing oder an die Scuderia Toro Rosso geliefert werden. Dies hängt vor allem von Ferrari-Teamchef Jean Todt ab, der angeblich auf seinem Vertrag mit Red Bull Racing besteht. Seitens Red Bull würde man die Ferrari-Motoren freilich am liebsten zur Scuderia Toro Rosso abschieben und Red Bull Racing mit Renault verheiraten - nicht zuletzt auf ausdrücklichen Wunsch von Chefdesigner Adrian Newey.

Für Renault ist es nicht das erste Mal, dass ein Kundenteam mit Motoren beliefert wird: Erstmals gab es ein solches Arrangement 1983 mit Lotus, später dann auch mit Ligier, Tyrrell, Williams und Benetton. Insgesamt wurden auf diese Weise mehr als 80 Grand-Prix-Siege errungen. Vor allem in den 1990er-Jahren war Renault nach der Honda-Erfolgsära mit Williams und Benetton der tonangebende Motorenhersteller der Formel 1.

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