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Jetzt ist es offiziell: Die neuen Besitzer des MF1 Racing-Rennstalls um den niederländischen Sportwagenbauer Spyker haben am Samstagmorgen einen Motorenvertrag mit Ferrari unterschrieben - zunächst nur für 2007. Damit steht die zweite Option, Cosworth, für kommendes Jahr ohne einen Motorenpartner in der Formel 1 da. Der Rennstall wird neben Ferrari und einem der Red Bull-Teams der dritte Rennstall sein, der im kommenden Jahr mit Motoren aus Maranello an den Start geht.

"Es ist ein Meilenstein in der Geschichte unseres Unternehmens, mit dem Nummer-1-Name in der Formel-1-Welt der letzten mehr als 50 Jahre eine Vereinbarung zu treffen", so Victor Muller, Geschäftsführer von Spyker Cars und Spyker MF1 Racing.

"Ich bin überzeugt, dass die Kooperation von Spyker MF1 Racing mit Ferrari und seiner engagierten Mannschaft in der Saison 2007 Früchte tragen wird. Mike Gascoynes Input als Technologie-Chef ab dem 1. November 2006 lässt mich glauben, dass Spyker in den kommenden Saisons ein ernst zu nehmender Wettbewerber sein wird."

"Nach dem Abschluss des Verkaufs gestern komplettiert diese Bekanntgabe das erste Kapitel des Spyker MF1 Racing-Teams und ich glaube, dass dies unsere Verpflichtung und Ambition wirklich veranschaulicht", so Michiel Mol, Direktor des Formel-1-Programms. "Wir sind in der Formel 1, um konkurrenzfähig zu sein."

Teamchef Colin Kolles: "Es war schmerzhaft, auf diese Entscheidung zu warten, aber ich denke, dass dies die neue forsche Statur unseres Teams unter dem Spyker-Besitz reflektiert. Das wichtigste Element unseres technischen Teams ist die Tatsache, dass sie zum ersten Mal seit vielen Jahren eine langfristige Stabilität genießen, was etwas ist, das unserem Design-Prozess in den vergangenen Jahren geschadet hat. Es gibt eine Menge Arbeit zu erledigen, bevor wir Anfang 2007 mit dem Fahren beginnen, aber wir lieben alle eine Herausforderung."

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