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Bewegung auf dem Motorenmarkt?

Midland mit Cosworth-Power, Williams zu Toyota, Ferrari-Aggregate für S·T·R? Auf dem Motorenmarkt für 2007 könnte es einige Verschiebungen geben.

Die Halbzeit der Saison 2006 kommt allmählich in Sichtweite, damit beginnen auch die alljährlichen Spekulationen darüber, was sich bei den Teams für die nächste Saison alles ändern wird. Konzentrierten sich diese Gerüchte häufig nur auf die Fahrer, so ist in diesem Jahr auch die Motorensituation Gegenstand der Spekulationen.

Laut einem Bericht von grandprix.com steht ein Abkommen zwischen dem Williams-Team und Toyota kurz vor der Unterzeichnung. Damit würde Midland, bisher Toyota-Kunde, jedoch ohne Motorenvertrag dastehen. Der russische Rennstall soll sich daher um Triebwerke von Mercedes bemühen, dort aber verfolge man noch die Pläne, ein von Jean Alesi geführtes B-Team auf die Beine zu stellen.

Bei Honda wird die Verteilung wohl so wie jetzt bleiben, neben dem Werksteam soll auch Super Aguri weiterhin Aggregate erhalten. Für MF1 Racing käme so wohl nur der Wechsel zu Cosworth in Frage, die, sollte Williams auf Toyota umschwenken, dringend ein neues Team benötigen, es könnten aber auch zwei Teams mit V8-Triebwerken beliefert werden.

Die Scuderia Toro Rosso hätte vertraglich die Chance, auch 2007 mit gedrosselten V10-Motoren anzutreten, Red Bulls B-Team könnte aber auf den RB2-Chassis aufbauend auch mit Ferrari-Triebwerken fahren, während der neue RB3, der Erstentwurf von Adrian Newey für sein neues Team, mit Cosworth-V8-Aggregaten an den Start geht.

Momentan sind all diese Möglichkeiten jedoch pure Gedankenspiele und sollten ebenso kritisch gesehen werden wie die alljährlichen Spekulationen über Fahrerwechsel...

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