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Hunderte Menschen bei Regazzoni-Gedenkfeier

Zahlreiche Formel-1-Fans sowie einige Ex-Rennfahrer erwiesen dem verstorbenen Clay Regazzoni in Lugano die letzte Ehre.

Sechs Tage nach seinem tragischen Unfalltod auf einer italienischen Autobahn fanden am Donnerstag die Gedenkfeierlichkeiten für Clay Regazzoni statt. Der ehemalige Formel-1-Pilot wurde auf dem Friedhof in Porza im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt. Öffentlich zugänglich war lediglich die Gedenkfeier in Lugano.

Mehr als 1.000 Menschen erwiesen dem fünffachen Grand-Prix-Sieger, der 1970 WM-Dritter und 1974 Vizeweltmeister wurde, die letzte Ehre. Unter den Trauergästen waren auch einige Kollegen, zum Beispiel Jackie Stewart, Emerson Fittipaldi sowie Niki Lauda, der sich trotz wichtiger Termine Zeit nahm, um von seinem ehemaligen Ferrari-Teamkollegen Abschied zu nehmen.

Regazzonis Leichnam war seit Mittwoch in der Basilika in Lugano aufgebahrt, mit dem berühmten Helm mit Schweizerkreuz auf dem Sarg. Nach dem Gedenkgottesdienst standen dann Kinder in Rennoveralls Spalier, während der Transport zum Friedhof erfolgte.

Der seit einem Unfall im Jahr 1980 an den Rollstuhl gefesselte Schweizer war zum Zeitpunkt seines Todes 67 Jahre alt. In den vergangenen Tagen wurde spekuliert, dass es wegen eines Herzinfarkts am Steuer zum Unfall gekommen sein könnte. Dies kann nun jedoch ausgeschlossen werden.

"Aufgrund der Autopsie kann ausgeschlossen werden, dass ein Herzinfarkt die Unfallursache war", wird Staatsanwältin Michela Guidi vom Blick zitiert.

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