MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Keine Zukunft für Privatteams?

Ex-Rennstall-Eigentümer Paul Stoddart ist der Meinung, dass die Zeit der privat finanzierten Teams in der Formel 1 endgültig vorbei ist.

In Zeiten, in denen praktisch alle erfolgreichen Formel-1-Teams entweder einem Automobilhersteller gehören oder eng mit einem internationalen Großkonzern zusammenarbeiten, scheint es für klassische Privatiers der alten Schule keine Zukunft mehr zu geben. Diese Ansicht vertritt zumindest Paul Stoddart.

Der Ex-Minardi-Eigentümer, der sein Team vor der Saison 2006 verkauft hatte, konnte sich in der „Königsklasse des Motorsports” mit seinen bescheidenen Mitteln nicht durchsetzen. Daher ist er sich sicher: "Die Tage der Unabhängigen in der Formel 1 sind vorbei – es sei denn, es handelt sich um Multimilliardäre", spielte er in australischen Medienberichten auf Ex-Kollegen wie Dietrich Mateschitz und Alexander Shnaider an.

Er selbst habe sein Formel-1-Engagement sehr genossen, gleichzeitig sei es aber auch frustrierend gewesen, nicht über die gleichen Mittel wie die Topteams zu verfügen: "Man wird deprimiert, wenn man mit einem Zehntel oder manchmal einem Zwanzigstel der Budgets der Teams weiter vorne in der Startaufstellung auskommen muss", gab der Australier, der nun in die ChampCar-Serie einsteigen möchte, zu Protokoll.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Was zum Teufel ist da passiert?"

Gaslys Monza-Wunder hielt nur kurz...

Von Pole gestartet und am Ende nur Siebter: Pierre Gaslys Monza-Wunder hielt nicht lange, doch gerade das macht seine Leistung am Samstag so verblüffend

FIA veröffentlicht zweites ADUO-Ranking

Red Bull weiterhin stärkster F1-Motor

Auch in der zweiten ADUO-Periode ist der Motor von Red-Bull-Ford der stärkste im F1-Feld, sodass der Hersteller weiterhin keine zusätzliche Entwicklung bekommt

"Rechtliche Mittel ausschöpfen"

Ukraine verschärft Einspruch gegen Russland

Der ukrainische Verband FAU hat seine Beschwerde gegen Russland verschärft und das Berufungsgericht der FIA eingeschaltet: Man will "rechtliche Mittel ausschöpfen"

GP von Italien: Qualifying

Sensation: Gasly erobert Windschatten-Pole!

Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung

Kimi Räikkönens Sohn Robin wird Red-Bull-Junior - Über den Nachwuchs der Bullen schafften es bereits Fahrer wie Max Verstappen oder Sebastian Vettel in die Formel 1