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TWG ordnet keine Änderungen an

Trotz flexibler Flügel und V10-Diskussion: Die Technische Arbeitsgruppe der Formel 1 hat beschlossen, das Reglement vorerst nicht anzupassen.

Flexible Flügel hin, V10-Motoren her: Die Technische Arbeitsgruppe der Formel 1 (Technical Work Group, TWG), der die Technischen Direktoren aller elf Teams angehören, hat bei ihrem Treffen am Mittwoch beschlossen, die aktuellen Regeln vor dem Europaauftakt in Imola nicht zu verändern. Damit kann die "Flügelaffäre" wohl endgültig zu den Akten gelegt werden.

Beim Grand Prix von Malaysia hatten acht Teams einen Protest gegen Ferraris angeblich flexible Flügel angekündigt, doch Charlie Whiting (Bild), Technischer Delegierter der FIA, griff beschwichtigend ein, forderte Ferrari zu einer Anpassung des Frontflügels auf und verhinderte damit einen möglichen Eklat. Auch McLaren-Mercedes und das BMW Sauber mussten minimale Modifikationen anbringen, so dass das Thema nun aus der Welt sein sollte.

Zwar besteht in Fachkreisen nach wie vor ein Konsens darüber, dass einige Rennställe hart am Rande der Legalität operieren, was die Flexibilität aerodynamischer Elemente angeht, doch die entsprechenden Schlupflöcher sollen in Form von verschärften Belastungstests und neuen Messmethoden frühestens nächstes Jahr gestopft werden. Momentan, so ist man sich einig, würde eine Änderung nur unnötig mehr Staub aufwirbeln und kaum Gutes tun.

Gleiches gilt für die Cosworth-V10-Motoren der Scuderia Toro Rosso, die nur am Rande ein Thema waren und ebenfalls nicht verändert werden müssen. Zwar machen vor allem MF1 Racing und Super Aguri keinen Hehl daraus, dass sie sich schärfere Restriktionen für das B-Team von Red Bull Racing wünschen, doch die FIA sieht momentan keinen Handlungsbedarf. Man wolle die Situation aber genau im Auge behalten und nötigenfalls eingreifen.

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