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"Wir erfüllen hier nur einen Traum!"

MF1 Racing bestätigte den Test von Max Biaggi. Mehr solle man jedoch nicht hinein interpretieren, sagte ein Teamsprecher.

Schon seit Monaten beschäftigen die Wechselgerüchte um Valentino Rossi die Motorsportmedien, doch nun könnte dem Italiener, der mit Ferrari in Verbindung gebracht wird, ein anderer Zweiradartist mit einem Wechsel in die Formel 1 zuvorkommen: Max Biaggi. Der ehemalige 250-ccm-Weltmeister testet seit heute für MF1 Racing in Silverstone.

Für Biaggi ist es der zweite Formel-1-Auftritt nach seinem Kurzgastspiel in einem Ferrari vor sieben Jahren in Fiorano. Mit 34 Jahren gilt er zwar nicht unbedingt als kommender Weltmeister auf vier Rädern, doch immerhin könnte ein Engagement dem Team aus Silverstone jede Menge positive Schlagzeilen besorgen, die man ohnehin bitter nötig hätte. Allerdings gilt eine Verpflichtung als Stammfahrer für die Saison 2006 als sehr unwahrscheinlich.

"Max hat Interesse daran bekundet", so ein MF1-Racing-Sprecher, "nach seinem Test in Fiorano vor ein paar Jahren wieder ein Formel-1-Auto auszuprobieren. Uns hat er gesagt, dass der Test eine ideale Gelegenheit für ihn wäre, die Strecke in Silverstone kennen zu lernen, falls er 2006 wirklich Superbikes fahren sollte. Mehr sollte man da nicht hineininterpretieren. Wir kommen seinem Wunsch nach, ein Formel-1-Auto zu testen. Wir erfüllen ihm nur einen Traum."

Gerüchteküche brodelt trotzdem

Dass die Gerüchteküche trotzdem brodelt, hat in erster Linie mit der äußerst undurchsichtigen Situation um Tiago Monteiro zu tun, denn während der Portugiese selbst seit Monaten beteuert, den Vertrag für 2006 bereits in der Tasche zu haben, will ihn das Team partout nicht offiziell bestätigen. Darüber hinaus wird auf der MF1-Racing-Internetseite bisher nur Christijan Albers als Fahrer für die kommende Saison präsentiert.

Biaggi selbst zeigte sich jedenfalls erfreut über die sich ihm bietende Chance: "Ich bin ganz aufgeregt darüber, das Midland-F1-Auto fahren zu dürfen", so der Italiener in einer offiziellen Aussendung des Teams. "Ich möchte mich bei allen im Team bedanken, die mir diese Gelegenheit eröffnet haben, und ich bin schon gespannt darauf, die Vorzüge von MotoGP und Formel 1 miteinander zu vergleichen."

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