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Äquivalenz-Formel auf dem Prüfstand

Nach dem Protestschreiben von MF1 Racing und Super Aguri wird vor dem Grand Prix von Imola erneut über die V10-Restriktionen diskutiert.

Die Technical Work Group der Formel 1 wird sich im Vorfeld des Großen Preises von San Marino in Imola an einen Tisch setzen und über die Äquivalenz-Formel diskutieren, mit deren Hilfe man die Leistung des Cosworth-V10-Motors im Heck der Scuderia Toro Rosso der Power der mit V8-Motoren ausgerüsteten Konkurrenz angleichen wollte.

Doch nach dem Großen Preis von Melbourne, als sowohl Vitantonio Liuzzi als auch Scott konkurrenzfähig waren und um ein Haar Punkte eingefahren hätten, richteten die in direkter Konkurrenz stehenden Teams MF1 Racing und das Super Aguri F1 Team ein Schreiben an den Automobilweltverband FIA und forderten, das Team in dieser Saison von Punkten auszuschließen, da man einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz habe.

Während die FIA bereits erklärt hat, dass man die Restriktionen in Form eines niedrigeren Drehzahllimits oder eines kleineren Luftmengenbegrenzers wohl nicht verschärfen wird, möchten die Technischen Direktoren der Formel-1-Teams das Thema dennoch vor dem kommenden vierten WM-Lauf diskutieren.

Scuderia Toro Rosso-Teamchef Franz Tost erklärte am Rande der Testfahrten, dass man jede Entscheidung der FIA respektieren werde, es dabei aber unerheblich sei, was die anderen Teams zu sagen haben. Bisher habe ihm jedenfalls niemand gesagt, dass die Äquivalenz-Formel verschärft werden wird.

"Die aktuelle Restriktion wurde auf Basis einer klaren und präzisen Untersuchung durchgeführt und die FIA war dann glücklich", so der Deutsche am Donnerstag gegenüber autosport.com. Das von Red Bull gekaufte Minardi-Team hatte einst einen Vertrag mit Cosworth über die Belieferung von V10-Motoren bis einschließlich 2007 ausgehandelt. Teambesitzer Dietrich Mateschitz hat diese Woche erklärt, dass man den Vertrag einhalten und somit auch kommendes Jahr nicht mit V8-Motoren fahren werde.

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