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Ab dem 12. Jänner werden in der F1 exzessiv die Hüllen fallen - sieben der elf Teams präsentieren ihre neue Boliden im Jänner. Den Anfang macht Toyota.

12.01. Toyota

Toyota ist in punkto Launch wieder einmal Erster. Ob der TF107 diese Position auch auf der Piste beanspruchen wird können, bleibt abzuwarten. Ralf Schumacher und Jarno Trulli legen naturgemäß große Hoffnungen in den Neuen, der morgen Freitag ab 11 Uhr in der Fabrik in Köln-Marsdorf präsentiert wird. Der Launch kann über die Website von Toyota im Livestream verfolgt werden.

14.01. Ferrari

Nur zwei Tage später, am Sonntag den 14. Jänner, wird in Fiorano jener neue Ferrari präsentiert, mit dem Kimi Räikkönen aber auch Felipe Massa als würdige Nachfolger von Michael Schumacher die Siegerpodeste der Formel 1-Welt erobern wollen. Allerdings wurden im Vorfeld Informationen bekannt, wonach die Scuderia allen Ernstes einen Launch ohne neuem Auto abhalten könnte - da bleibt nur die Hoffnung, dass dies nur eine Zeitungsente war.

15.01. McLaren-Mercedes

Gleich am nächsten Tag soll der neue McLaren-Mercedes MP4-22 das Licht der Weltöffentlichkeit erblicken. Mit ihm möchte Doppelweltmeister Fernando Alonso das sieglose Vorjahr ungeschehen machen und die Startnummer 1 auf seinem Boliden verteidigen. Der Wagen soll wegen Sponsor Vodafone rote Seitenkästen aufweisen und wird in Valencia präsentiert und sogleich einem Rollout unterzogen.

16.01. BMW Sauber

Das tut auch BMW Sauber, und zwar gleich am nächsten Tag. Mit dem F1.07 sollen Nick Heidfeld und der schnelle Pole Robert Kubica an die erfolgreiche Debütsaison des reinrassigen BMW-Teams anschließen. Die Fahrer stehen unter Druck, denn der schnelle Sebastian Vettel steht ante portas.

24.01. Renault

In einem neuen Outfit wird sich am 24. Jänner das Renault-Team in Amsterdam präsentieren - dort sitzt der neue Hauptsponsor IMG, eine Investmentfirma. Es wird gemunkelt, dass Giancarlo Fisichella und Heikki Kovalainen in den Farben dunkelblau-orange antreten sollen, wobei das gelb von Renault durchaus ebenfalls am Autovertretensein könnte.

25.01. Honda

Gleich am nächsten Tag könnte es britischen Berichten zufolge eine Bombenüberraschung geben - Honda soll nämlich planen, mit grünen Boliden anzutreten, um das Umweltbewusstsein des Automobilriesen zu unterstreichen. Neben den Einsatzpiloten Jenson Button und Rubens Barrichello werden auch die Tester Christian Klien und James Rossiter in Barcelona zugegen sein - der Honda RA007 wird sogleich einem Rollout unterzogen.

26.01. Red Bull Racing-Renault

Einen Tag später wird am selben Ort jener bereits im Vorfeld von den Teamverantwortlichen hoch gelobte Red Bull-Renault RB03-Renault der Weltöffentlichkeit präsentiert, der das Team dank Stardesigner Adrian Newey ganz weit vor katapultieren soll. Newey als Heilsbringer? Mark Webber und David Coulthard stehen mächtig unter Druck - die Erwartungen bei Mateschitz, Marko und Co sind so hoch wie nie.

02.02. Williams-Toyota

Am 2. Februar wird in der Williams-Fabrik in Grove jener FW29-Toyota präsentiert, mit dem Alex Wurz heuer sein Grand Prix-Comeback geben wird. Im Vorjahr stagnierte das frühere Erfolgsteam, die Hoffnungen ruhen zum einen auf dem Toyota-Motor, zum anderen weiß man ganz genau, dass es heuer ganz besonders auf das Chassis ankommen wird. Bleibt zu hoffen, dass dem britischen Traditionsrennstall mit dem FW29 wieder einmal ein ganz besonders guter Wurf gelungen ist.

Spyker, STR & Super Aguri

Noch keinen Präsentationstermin haben Spyker-Ferrari, die Scuderia Toro Rosso (ebenfalls mit Ferrari-Kundenmotoren) und Super Aguri-Honda bekannt gegeben. Bei Spyker hat Technikchef Mike Gascoyne bereits ein neues Modell für die Saisonmitte angekündigt. Der frühere Toyota-Starkonstrukteur verfolgt auch bei dem Privatteam seine Designphilosophie - zudem will er einen zweiten Windkanal besorgen.

Super Aguri und die Scuderia Toro Rosso wollen mit rechtlichen Tricks durchsetzen, quasi Kundenautos von Honda (ein adaptiertes Vorjahrsmodell RA106) und Red Bull Racing (vorderer Teil des RB03) einsetzen zu können.

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