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Vasselon: "Nur die Sitzgurte sind gleich!"

Toyotas Technischer Direktor Pascal Vasselon erklärt, in welchen Punkten sich der neue TF107 von seinem Vorgängermodell unterscheidet.

Er ist also da, der neue Toyota TF107 - und auch wenn die Lackierung ganz traditionell ausfiel, unterscheidet sich das Auto doch stark von seinem Vorgängermodell. Auch optisch: Die Frontpartie wirkt verändert, das Heck ist wesentlich schmaler als beim TF106B und die Schwingung des Heckflügels fällt wesentlich stärker aus.

Recht gravierende Änderungen also, für die es aber auch allen Anlass gab: "Die Performance war 2006 eindeutig nicht zureichend. Wir begannen im Mittelfeld und arbeiteten uns erst gegen Saisonende an die Topteams heran. Es gab aber nicht eine einzige Schwachstelle, also verbesserten wir im Laufe der Saison vor allem das Packaging. Darunter litt jedoch die Zuverlässigkeit", so Pascal Vasselon, Toyotas Technischer Direktor.

Im Design wurde natürlich das Hauptaugenmerk auf die neuen Einheitsreifen von Bridgestone gelegt, die wesentlich härter sind als die bisherigen Pneus. Vasselon, ein Ex-Michelin-Ingenieur, hatte dafür einige zündende Ideen: "Ein Schwerpunkt war natürlich die Interaktion mit den Reifen, da sich die Reifen stark verändert haben. Die meisten Konzeptentscheidungen waren aber aerodynamisch beeinflusst", sagte er.

Und weiter: "Wir haben fast nichts vom TF106B übernommen, eigentlich sind nur die Sitzgurte gleich. Man kann die Änderungen auch optisch gut ausmachen. Das Getriebe und der Motor wurden nach vorne gerückt, dadurch wanderte auch der Schwerpunkt nach vorne. Für die Radaufhängung sind während der Saison mehrere Entwicklungsschritte geplant", gab der Franzose in Bezug auf das Chassis des TF107 zu Protokoll.

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