MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

McLaren zieht Ungarn-Berufung zurück

Nachdem man diese Saison sowieso keine Konstrukteurspunkte erhält, hat McLaren-Mercedes seine Berufung gegen die Ungarn-Strafe zurückgezogen.

Erst am Montag hatte der Automobilweltverband FIA Details über die Berufungsverhandlung des McLaren-Teams gegen die im Rahmen des Großen Preises von Ungarn ausgesprochene Bestrafung gegen den britisch-deutschen Rennstall bekannt gegeben. Am Dienstag - weniger als 24 Stunden vor der geplanten Verhandlung -, zog das Team nun die Berufung zurück.

Während des Rennwochenendes in Budapest hatte die Rennleitung McLaren bestraft, weil man ihrer Ansicht nach während der kontroversen Qualifying-Einheit nicht im Interesse des Sports gehandelt hatte. Fernando Alonso hatte Lewis Hamilton im dritten Teil der Qualifikation daran gehindert, seinen Boxenstopp rechtzeitig durchzuführen, so dass der Brite keine weitere gezeitete Runde mehr drehen konnte.

Der amtierende Weltmeister wurde daraufhin von der Rennleitung in der Startaufstellung um fünf Plätze nach hinten versetzt, während sein Arbeitgeber die im Rennen eingefahrenen WM-Punkte für die Konstrukteurswertung nicht gutgeschrieben bekam. Gegen diese zweite Strafe hatte das Team von Ron Dennis Einspruch eingelegt.

Angesichts der Tatsache, dass McLaren-Mercedes durch die Bestrafung in der Spionage-Affäre durch den Weltmotorsportrat der FIA sowieso alle in dieser Saison eingefahrenen WM-Punkte verliert, wäre es bei dieser Verhandlung nur noch um das Prinzip, nicht um den eigentlichen Zweck, in der Endabrechnung der Konstrukteurswertung vor Gegner Ferrari zu stehen, gegangen.

"Während der Qualifikation des Großen Preises von Ungarn 2007 hatte das Steward-Gremium der Veranstaltung befunden, dass die McLaren-Mercedes-Fahrer sich in der Boxengasse gegenseitig gestört haben", heißt es in der Mitteilung des Automobilweltverbandes FIA vom Dienstag.

"Es wurde eine Strafe verhängt, die verhinderte, dass McLaren bei dieser Veranstaltung Punkte in der Konstrukteurswertung erhält. McLaren hat das internationale Berufungsgericht heute Morgen darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie ihren Einspruch gegen die Entscheidung der Stewards zurückziehen möchten."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien

Einige Beobachter befürchteten 2026 einen deutlichen Einbruch der Formel-1-Rundenzeiten - Der Wintertest in Bahrain zeigt, dass diese Sorge unbegründet war

"Lange auf meiner Wunschliste"

Verstappen startet bei 24h Nürburgring

Max Verstappen startet 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Warum das Rennen "seit langem auf seiner Wunschliste" steht und was er außerdem plant

Verstappen mit neuer Kritik

"Das mache ich, wenn ich Mario Kart spiele"

Nach dem Formel-1-Saisonauftakt in Australien hat Max Verstappen noch einmal mit Kritik am neuen Reglement nachgelegt und einen Vergleich mit Mario Kart gezogen