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Renault-Pilot Heikki Kovalainen blieb bei seinem schweren Crash bei den Bahrain-Tests glücklicherweise unverletzt. Auch sonst gab es Probleme bei den Franzosen.

Katastrophaler Testauftakt in die zweite Bahrain-Woche für Renault: Das französische Weltmeisterteam hatte einerseits einen Unfall von Heikki Kovalainen zu beklagen - und blieb obendrein auch nicht vor mechanischen Problemen gefeit. Unterm Strich standen die Positionen sechs und sieben für Giancarlo Fisichella (+ 1,296/82 Runden) und Kovalainen (+ 1,620/19 Runden) zu Buche.

Letzterer verlor in Kurve sieben sein Heck außer Kontrolle und krachte mit hoher Geschwindigkeit gegen die Leitplanken, blieb aber unverletzt. Bereits zuvor hatten einige Defekte seinen Vormittag getrübt. Fisichella konzentrierte sich indes auf eine Rennsimulation, die er wegen eines Getriebeschadens unterbrechen musste, und am Nachmittag sammelte er dann noch Setuperfahrungen. Parallel dazu arbeiten die Mechaniker immer noch am Kovalainen-Wrack.

"Ziemlich heftiger Unfall!"

"Ich hatte einen ziemlich heftigen Unfall", meinte der erleichterte Finne. "Ich kam in Kurve sieben von der Strecke ab und schlug ziemlich hart in die Leitplanken ein. Alle Sicherheitsmaßnahmen funktionierten perfekt, daher geht es mir gut, aber das Auto ist recht stark beschädigt und ich werde möglicherweise erst morgen Nachmittag wieder fahren können. Das bedeutet eine frustrierende Verzögerung, aber wir konzentrieren uns darauf, so bald wie möglich wieder bereit zu sein."

Und weiter: "Sobald das Auto repariert ist", gab der Grand-Prix-Neuling zu Protokoll, "werde ich mich wieder hundertprozentig darauf konzentrieren, den Rest der geplanten Arbeit zu erledigen. Wir sind nach den ersten drei Testtagen in der vergangenen Woche schon ganz gut aufgestellt, aber es gibt immer noch einige wichtige Vorbereitungsarbeiten zu erledigen, bevor wir zum Saisonauftakt nach Melbourne fliegen."

Fisichella war indes "froh, wieder im Auto zu sitzen - für die letzte Testsession dieses Winters. Es ist ein wichtiger Test für mich, denn hier wollen wir vor Melbourne für alle wichtigen Dinge ein Gefühl bekommen und unsere finalen Vorbereitungen abschließen. Wir haben viel Arbeit zu erledigen, aber heute war einmal ein recht guter Auftakt für den Rest der Woche", teilte der Italiener, der heute seinen ersten Tag in Bahrain hatte, mit.

Das Schlusswort hatte Testteamchef Christian Silk: "Nach der kurzen Pause ging es darum, wieder den Rhythmus zu finden. Giancarlo konzentrierte sich erst auf eine Renndistanz und dann auf das Setup, mit guten Resultaten. Heikkis Tag war vom Unfall getrübt. Wir waren erleichtert, als wir ihn unverletzt aussteigen sahen, und er wurde vom Auto gut geschützt. Wir hoffen, dass wir das Programm mit ihm morgen fortsetzen können", so der Brite.

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