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"Kleiner Leistungssprung"

Honda erwartet nach den Jerez-Testfahrten einen "kleinen Leistungssprung". Christian Klien fuhr zwei Tage lang, Button fuhr am Donnerstag.

Dank der guten Wetterbedingungen am Donnerstag im spanischen Jerez konnte das Honda-Team sein Testprogramm am dritten und letzten Testtag abschließen. Die Japaner konzentrierten sich dabei auf die Bewertung neuer mechanischer und aerodynamischer Verbesserungen für den RA107.

Testfahrer Christian Klien führte am Dienstag einen Funktionstest-Tag durch und testete eine Vielzahl neuer mechanischer Teile. Der Kurs hatte wegen eines Motorrad-Events am Wochenende zuvor relativ wenig Haftung, aber der Streckenbelag verbesserte sich im Verlauf des Tages. Nach dem Shakedown probierte der Österreicher einige Einstellungen der Elektronik aus und führte Start-Simulationen durch.

Am Mittwoch hätte Jenson Button das Auto übernehmen sollen, doch bei seiner Ankunft in Jerez stellte sich heraus, dass leichte Rückenschmerzen noch nicht auskuriert waren, die der Brite seit dem Startunfall in Indianapolis hat. Das Team entschied sich, den Stammfahrer einen Tag länger pausieren zu lassen und setzte erneut Klien in das Auto, der die mechanischen und aerodynamischen Komponenten einem weiteren Test unterzog.

Button war am letzten Testtag wieder fit genug, um in das Auto einsteigen zu können. Er schloss das geplante Programm ab und drehte am Donnerstag satte 122 Runden: "Dies war ein produktiver Tag. Ich fuhr 122 Runden und jede einzelne war nützlich. Wir testeten neue Aerodynamik und Mechanik-Teile und ich glaube, dass es ein positiver Test war. Wir müssen jedoch abwarten, bis wir kommende Woche nach Magny-Cours kommen, um zu sehen, wo wir im Vergleich zu den anderen Teams stehen."

"Dies war in dieser Woche ein guter Test und er war für mich besonders wertvoll, da wir etwas zusätzliche Zeit im Auto hatten", so Klien. "Wir haben hauptsächlich an neuen Updates gearbeitet und ein paar nützliche Daten gefunden. Das Wetter war die ganze Woche für Tests perfekt und dies war ein großer Vorteil, um das geplante Programm zu beenden."

"Unser Test in Jerez ist diese Woche gut verlaufen", so Chefingenieur Jacky Eeckelaert. "Wir hatten drei Tage gute und stabile Wetterbedingungen, die es uns erlaubt haben, unser Programm abzuschließen. Unsere Arbeit hat sich hauptsächlich um die Vorbereitung auf die kommenden beiden Rennen in Magny-Cours und Silverstone gedreht, aus diesem Grund haben wir neben Updates für die Vorderradaufhängung und die Aerodynamik neue mechanische Teile bewertet."

"Unser erstes Fazit ist jenes, dass die Ergebnisse der Woche positiv sind und dass wir eine gute Korrelation zwischen den Daten von der Strecke und den Ergebnissen aus dem Windkanal erhalten haben. Aus diesem Grund erwarten wir, beim kommenden Rennen einen kleinen Leistungssprung nach vorn zu machen."

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