MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

BMW Test mit jungem Österreicher

Für den 18-jährigen Formel-3-Cup Österreicher Philipp Eng geht ein Traum in Erfüllung- in Mexico City wird er einen BMW F1.08 testen.

Fotos : Walter Penker

Fünf Jahre nach dem ersten Formel-1-Test von Christian Klien klopft wieder ein junger Österreicher an die Tür zur Königsklasse: Philipp Eng, zuletzt im deutschen Formel-3-Cup unterwegs und dort trotz einiger ausgelassener Rennen Gesamtelfter, erhält in Mexico-City die Chance, den aktuellen Boliden des BMW Sauber F1 Teams auszuprobieren.

Für den 18-Jährigen ist dies der Lohn für seinen Sieg beim Weltfinale der Formel BMW in Valencia 2007: "Für mich geht nun endlich dieser Traum in Erfüllung. Ich habe mir das hart erarbeitet und freue mich riesig auf dieses einmalige Erlebnis", so Eng, der bereits am Montag in Richtung Mexiko aufgebrochen ist und morgen im Auto Platz nehmen wird.

Damit folgt er auf den Spuren von Marco Holzer und Christian Vietoris, die das Weltfinale 2005 beziehungsweise 2006 gewonnen hatten. Holzer ist inzwischen Porsche-Werksfahrer im Carrera-Cup, während Vietoris in der Formel-3-Euroserie für Furore sorgt. In die Formel 1 hat es von den Siegern des Weltfinales aber noch keiner geschafft.

Engs Test findet im Rahmen des diesjährigen Weltfinales im Autódromo Hermanos Rodríguez statt, wo zwischen 1963 und 1992 insgesamt 15 Formel-1-Rennen gefahren wurden. Am Donnerstag steigt sein Test im F1.08, am Sonntag fällt die Entscheidung über den weltweiten Champion der Formel BMW 2008

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…