MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Die Vertrauensabstimmung war ein demokratischer Prozess"

Der Verbandspräsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammad bin Sulayem, erklärt, dass er FIA-Präsident Max Mosley bei der Vertrauensabstimmung 41 Stimmen brachte.

Max Mosley und Mohammad bin Sulayem.

Dass Max Mosley bei der Vertrauensabstimmung der FIA-Generalversammlung am 3. Juni als Präsident des Automobilweltverbandes bestätigt wurde, kam für viele überraschend. Insidern war allerdings von Anfang an klar, dass dieser Sieg über die Stimmen der kleinen Verbände errungen wurde - und dank eines Mannes, wie sich jetzt herausgestellt hat: Mohammad bin Sulayem.

Mosley hatte in Paris 103 Stimmen für und nur 55 gegen sich. Bin Sulayem hat mit seiner Überzeugungsarbeit 41 Delegierte auf die Seite des umstrittenen FIA-Präsidenten gezogen und war damit einer der wichtigsten Drahtzieher hinter dem Ausgang der Vertrauensabstimmung. Der Verbandspräsident der Vereinigten Arabischen Emirate bestreitet dies gar nicht: "Ja, das stimmt. Ich habe ihm so viele Stimmen beschafft. Ich habe den Unterschied ausgemacht."

Der 46-Jährige kann außerdem nicht nachvollziehen, warum einige der größeren Automobilverbände wie etwa der deutsche ADAC oder die amerikanische AAA immer noch Stimmung gegen Mosley machen, obwohl der längst in seinem Amt bestätigt wurde. Laut bin Sulayem sollte man die Affäre nun auf sich beruhen lassen, das demokratisch erzielte Abstimmungsergebnis akzeptieren und wieder zum Tagesgeschäft zurückkehren.

"Die Vertrauensabstimmung war ein demokratischer Prozess. Jetzt, wo er bestätigt wurde, wäre es unfair, seine Zukunft als FIA-Präsident in Frage zu stellen. Die Länder, die sich als Fahnenträger der Demokratie ausgeben, scheinen genau das Gegenteil zu tun. Wenn mich jemand davon überzeugen kann, dass er dem Motorsport geschadet hat, dann haben wir einen Fall - aber nicht wegen seiner persönlichen und privaten Angelegenheiten", so bin Sulayem.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben

Berufung gegen Monaco-Ergebnis

Verliert Gasly sein Monaco-Podium?

Seit gestern findet die Berufungsverhandlung gegen das Monaco-Ergebnis statt: McLaren kämpft für Fairness und Integrität - und eigene Interessen

GP von Italien: Qualifying

Sensation: Gasly erobert Windschatten-Pole!

Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung

Hommage an Michael Schumacher

So sieht der Ferrari SF-26 in Monza aus!

Ferrari hat das Sonderdesign des SF-26 für den Großen Preis von Italien in Monza enthüllt: Die Farbgebung ist inspiriert vom 1996er-Boliden von Michael Schumacher

"Müssen über Strafen nachdenken"

Absichtliche DTM-Ausfälle am Samstag?

Absichtliche Ausfälle am Samstag sorgen in der DTM für Ärger: Warum die Teams zu diesem Schritt greifen und welche Wege es gibt, das zu unterbinden