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FIA nicht begeistert von Ecclestone-Plan

Die FIA wird dem Ecclestone Medaillenspiegel-System bei der nächsten Sitzung am 12.Dezember in Paris wohl eine Absage erteilen.

In den vergangenen Wochen ließ Bernie Ecclestone mit dem Plan aufhorchen, das konventionelle Punktesystem der Formel 1 durch eine Art Medaillenspiegel zu ersetzen. Sprich: Für die besten Drei eines jeden Rennens gibt es Gold, Silber und Bronze - und am Ende der Saison ist derjenige Weltmeister, der die meisten Goldmedaillen gewinnt. Olympia lässt grüßen.

Doch so begeistert der Grand-Prix-Promoter von dieser Idee ist, weil er sich davon mehr Risikobereitschaft seitens der Fahrer erhofft, möglichst viele Rennen zu gewinnen, so sehr stößt die Medaillen-WM auch auf Widerstand. Ex-Teamchef Eddie Jordan hat den Plan gestern bereits öffentlich zerrissen, Ex-Weltmeister Damon Hill bemerkte anschließend, er sei "verwirrt" von Ecclestones Vorstoß.

Und auch innerhalb der FIA scheint sich die Begeisterung in Grenzen zu halten. Genau das ist der Knackpunkt, denn der Weltrat des Automobilweltverbandes müsste die Änderung des Wertungssystems bei seiner nächsten Sitzung am 12. Dezember in Paris absegnen. Laut Informationen der in der Regel gut informierten Londoner 'Times' wird das nicht passieren.

Angezweifelt wird von der Times auch Ecclestones Darstellung, wonach die Teams Feuer und Flamme für das Medaillensystem sein sollen. Angeblich sollen sich Ferrari und Co. diesbezüglich alles andere als einig sein...

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