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„Die Forderungen waren für mich einfach zu hoch“

Teamgründer Peter Sauber wollte den Rennstall übernehmen, doch die Verhandlungen scheiterten an den Forderungen von BMW…

Auf der Suche nach einer Nachfolgeregelung für das bisherige BMW Sauber F1 Team hat Peter Sauber eine Schlappe hinnehmen müssen. Der schweizerische Firmengründer will mit aller Macht versuchen, die rund 400 Arbeitsplätze am Standort Hinwil zu retten und den Formel-1-Betrieb unter neuer Regie weiterhin zu gewährleisten. Gestern hatte Sauber der BMW Group ein entsprechendes Angebot unterbreitet, war jedoch abgeblitzt.

"Nach der Ankündigung durch BMW, zum Saisonende 2009 aus der Formel 1 auszusteigen, habe ich versucht, das Team zu übernehmen und zu retten. Die Verhandlungen mit BMW sind jedoch gescheitert, weil die Forderungen für mich ganz einfach viel zu hoch waren", so Sauber in einer ersten Stellungnahme nach dem Scheitern der Verhandlungen.

Frist verstrichen - Millionen dahin...

"Als Folge davon konnte ich auch nicht das Concorde Agreement unterschreiben, was Zahlungen in Millionenhöhe garantiert und die Zukunft des Teams gesichert hätte", bschreibt der Schweizer die Konsequenz aus der gestrigen Enttäuschung. Bis zum Mittwoch hätte ein Nachfolgeteam an die Stelle des BMW Sauber F1 Teams treten können und hätte aus dem Vermarktungstopf aufgrund der Erfolge der vergangenen Jahre mehr eingenommen.

"Ich bin unglaublich enttäuscht und niedergeschlagen", so Sauber in aller Offenheit weiter. "Das ist für mich der bitterste Tag in meiner 40-jährigen Motorsport-Karriere. Es ist auch ein herber Rückschlag für das Team. Es geht jetzt darum, nach weiteren Lösungen zu suchen. Die Verantwortung dafür liegt in den Händen von BMW. Selbstverständlich bin ich nach wie vor bereit zu helfen."

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