MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

USGPE von Budgetdiskussion unbeeindruckt

Bei USGPE glaubt man fest daran, im kommenden Jahr in der Formel 1 zu fahren, auch wenn die Budgetbegrenzung noch umstritten ist.

Innerhalb der Formel 1 wird zwar weiter heftig über das von der FIA geplante Budgetlimit gestritten, und es ist unklar, ob es wirklich so durchgesetzt wird, wie derzeit angedacht, doch das neue US-Team lässt von der unklaren Situation nicht beirren und arbeitet weiter an seinem Einstieg in die "Königsklasse". Sportdirektor Peter Windsor baut jedenfalls darauf, dass es beim Budgetlimit bleibt.

"Ich möchte zu allererst sagen, dass ich sehr davon beeindruckt bin, wie die FIA es neuen Teams einfacher macht, in die Formel 1 zu kommen", sagte Windsor in einem Interview mit GP Week. "Wir wären nicht hier, wenn das nicht gewesen wäre." Dass die existierenden Team heftige Kritik am Budgetlimit äußern, will Windsor nicht überbewerten: "Offensichtlich sorgt jedes neue System für Bauchweh."

Doch an den Plänen von United States Grand Prix Engineering ändere die aktuelle Diskussion nichts, betonte Windsor: "Wir sind, wer wir sind, wir tun, was wir tun und wir planen das seit drei oder vier Jahren mit dem Budget, das wir derzeit haben. Wir haben unser Budget nicht geändert, und es passt hervorragend zu den Zahlen, die derzeit im Gespräch sind. Wir sitzen dran, wir haben gerade die ersten Entwurfszeichnungen fertig und es ist alles sehr aufregend."

Noch unentschieden ist man bei den US-Amerikanern in Sachen KERS. Viel hänge davon ab, was das künftige Reglement in diesem Bereich vorsieht, so Windsor: "Wenn es freiwillig ist, werden wir wahrscheinlich ohne KERS fahren. Aber es kann sein, dass es für alle Teams zur Pflicht wird und wir müssen damit rechnen, dass das der Fall ist. Man kann ein Auto nicht aus reinen Annahmen heraus entwerfen, man muss es anhand dessen entwerfen, was derzeit Stand der Dinge ist."

"Und wir verstehen es derzeit so, dass KERS in jedem Auto sein wird. Es ist aber auch möglich, dass das in ein paar Monaten nicht mehr der Fall ist", fuhr Windsor fort. Wie alles in der Formel 1 habe KERS seine Vor- und Nachteile: "Aber ist es etwas Kompliziertes, das wir brauchen? Und sind es zusätzliche Kosten, die wir aufbringen sollten? Darüber lässt sich streiten."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Singapur: Qualifying

Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole

Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch

Was FIA-Präsident verraten hat

Neue F1-Antriebe schon 2030?

Kommt der V8-Antrieb schneller zurück als gedacht? Der FIA-Präsident kündigt für 2030 eine neue Antriebsgeneration an, aber ein Nebensatz sorgt für Zweifel

GP der USA: Bericht

Kimi Antonelli gewinnt in Austin

P4 für Hamilton beim Grand Prix der USA, P8 für Russell: Kimi Antonelli hat nach seinem nächsten Sieg neun von zehn Fingern am WM-Pokal 2026