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Donington Park findet keinen Käufer

Die Insolvenzverwalter von Donington Ventures Leisure Limited konnten keinen Käufer für die britische Traditionsrennstrecke finden.

Nicht nur, dass Donington den Formel-1-Vertrag verloren hat, steht nun die gesamte Zukunft der britischen Rennstrecke auf dem Spiel: Nachdem Simon Gillett (Bild) mit seiner Firma Donington Ventures Leisure Limited (DVLL) Insolvenz anmelden musste, ist es den Insolvenzverwaltern nicht gelungen, einen Käufer für den Kurs zu finden.

DVLL hat einen Schuldenberg von mehr als 20 Millionen Euro hinterlassen. Die Insolvenzverwalter wollten den 150jährigen Mietvertrag zwischen DVLL und der Wheatcroft-Familie, der Donington gehört, verkaufen, um die Schulden kompensieren zu können. Doch trotz mehrerer Interessenten konnte kein Käufer gefunden werden, sodass die Kontrolle über die Rennstrecke nun wieder den Wheatcrofts übergeben wird.

"Es gab mehrere Interessenten und wir haben lange Verhandlungen geführt, aber letztendlich war es nicht möglich, ein Geschäft abzuschließen", berichtet Insolvenzverwalter Nigel Price von der Firma Begbies Traynor. "DVLL hatte einen 17-Jahres-Vertrag mit der FOM für die Austragung des britischen Grand Prix, doch als dieser Vertrag Ende November gekündigt wurde, stiegen einige Parteien aus."

Nun steht Donington vor einem Scherbenhaufen, denn der Umbau für die Formel 1 musste aus Geldmangel mittendrin abgebrochen werden, sodass die Rennstrecke im Moment nicht brauchbar ist. Aus diesem Grund mussten für 2010 sogar die Läufe zur Britischen Superbike-Meisterschaft abgesagt werden.

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