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Fiat-Chef will Rossi im Ferrari

Luca di Montezemolo bekommt einen prominenten Mitstreiter im Kampf um einen dritten Ferrari, Fiat-Chef Sergio Marchionne möchte Valentino Rossi.

In Italien schallt immer wieder ein lauter Ruf nach der Möglichkeit, einen dritten Ferrari im Formel-1-Feld platzieren zu dürfen. Diesen Traum hatte Luca di Montezemolo schon vor vielen Monaten. Der Ferrari-Präsident hätte gern Michael Schumacher in einem dritten Boliden aus Maranello gesehen. Der Italiener ist der Ansicht, dass der "Königsklasse" eher mit jeweils drei Autos von Topteams geholfen wäre als mit dem mühsamen Aufbau neuer Teams wie Virgin, Hispania und Lotus.

Erst vor wenigen Tagen hatte di Montezemolo seine Forderung noch einmal wiederholt – allerdings eher im Scherz. Man wolle MotoGP-Superstar Valentino Rossi in den F10 setzen, so der Ferrari-Präsident mit einem schelmischen Grinsen zu Pressevertretern. Der Motorrad-Weltmeister hatte bereits mehrfach Testfahrten für die Scuderia bestritten, sein MotoGP-Vertrag mit Yamaha läuft Ende des Jahres aus.

"Luca will einen dritten Ferrari für Valentino einsetzen. Das ist eine großartige Idee, falls Rossi wirklich Lust darauf hat", jubelt Sergio Marchionne. Der Fiat-Chef ist jener Mann, der diesen Traum tatsächlich in die Realität umsetzen könnte. Immerhin ist Fiat Hauptsponsor bei Rossis Yamaha-Werksteam, gleichzeitig gehört Ferrari zur Familie. Rossi selbst hat zuletzt allerdings immer wieder zu verstehen gegeben, dass für ihn ein Wechsel in die Formel 1 wohl nicht mehr in Frage kommt.

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