MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Verbot des Doppel-Diffusors vereinbart

Der Doppel-Diffusor, der die entscheidende technische Innovation der Saison 2009 war, wird ab 2011 verboten sein.

Beim Saisonauftakt 2009 in Melbourne stellten drei Teams (Brawn, Toyota und Williams) die gewohnte Hackordnung in der Formel 1 auf den Kopf. Einer der Hauptgründe dafür war eine aerodynamische Innovation im Unterbodenbereich, die als Doppeldiffusor für jede Menge Schlagzeilen und noch mehr Diskussionen sorgte.

Beim Diffusor handelt es sich um das hintere Ende des Unterbodens, das durch mehrere voneinander getrennte und nur durch kleine Luftlöcher verbundene Ebenen eine Art Saugnapfeffekt erzeugt. Brawn hatte dieses Prinzip im Winter am konsequentesten weiterentwickelt, nach und nach zogen aber alle anderen Teams nach – freilich erst, nachdem ein Protest gegen Brawn, Toyota und Williams in zwei Instanzen abgeschmettert worden ist.

Nun haben sich die Formel-1-Teams laut Informationen von Autosport darauf verständigt, alle "mehrstöckigen" Diffusoren ab 2011 zu verbieten – einerseits aus Kostengründen, weil die Weiterentwicklung solcher Innovationen viel Geld kostet, andererseits aber auch, um den aerodynamischen Anpressdruck und damit die Kurvengeschwindigkeiten zu reduzieren. Auf diese Weise sollen die Rundenzeiten Schätzungen zufolge um zwei Sekunden langsamer werden.

Die Entscheidung fiel am Donnerstag bei einem Treffen der Technischen Arbeitsgruppe der FIA, der die Technischen Direktoren aller 13 Teams angehören. Ebenfalls beschlossen wurde aus Sicherheitsgründen eine maximale Chassishöhe. Zwar ist für eine offizielle Ratifizierung dieser Regeländerungen noch grünes Licht von der Formel-1-Kommission und vom FIA-Motorsport-Weltrat erforderlich, dabei sollte es sich jedoch um reine Formalakte handeln.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch

GTWC Portimao 2026

Riesenshow von Verstappen

Teamkollege Chris Lulham dreht die neuen Champions um, Verstappen macht im Schlussspurt 15 Plätze gut - GetSpeed-AMG holt ersten Gesamtsieg in der GTWC

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt

F1 vor Rückkehr nach Afrika

Deal für Ruanda kurz vor Abschluss

Die Anzeichen dafür, dass die Formel 1 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird, verdichten sich - WurzDesign plant Rennstrecke in der Nähe von Kigali