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"Wir müssen etwas unternehmen!"

Zu wenig Spektakel unter normalen Bedingungen: Bernie Ecclestone sucht nach Möglichkeiten, wie er seine Formel-1-Rennshow verbessern kann.

Bahrain wusste nicht gerade durch Spannung zu überzeugen, in Australien sorgte der Regen für Action, und in Malaysia hatte das Wetter die Qualifikation beeinflusst – viele Formel-1-Experten sind davon überzeugt: Trotz der beiden aufregenden Grands Prix in Melbourne und Sepang muss sich die Formel 1 dringend einige Gedanken um ihren Unterhaltungswert am Rennsonntag machen.

Das sieht auch Serienchef Bernie Ecclestone nicht anders. Der 79jährige hatte zuletzt zwar durchaus seinen Spaß am Renngeschehen, findet nach dem Großen Preis von Malaysia aber klare Worte: "Man sollte sich nicht blenden lassen. Wir hatten viel Glück, dass der Regen kam", bringt es Ecclestone im Telegraph auf den Punkt und fügt hinzu: "Wir müssen etwas unternehmen!"

Eben diese Botschaft überbrachte der britische Formel-1-Funktionär den Teams am Rande des Hitzerennens in Sepang. Die Worte Ecclestones fielen dabei offenbar auf fruchtbaren Boden, denn die Rennställe scheinen die prekäre Situation verstanden zu haben, wie Ecclestone bestätigt: "Erstmals überhaupt haben die Teams kapiert, dass sie sich dieser Sache annehmen müssen."

Aber was ist nun konkret zu tun? Auch Ecclestone ist sich dessen noch nicht sicher, hält aber fest: "Wir brauchen sicherlich keine umgekehrte Startaufstellung, sondern schlichtweg mehr Überholmanöver", so der britische Geschäftsmann. Eine Idee hat Ecclestone aber parat: "Warum lassen wir nicht ein hübsches Mädchen die Start-Reihenfolge der Top 10 per Losverfahren ermitteln?"

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