MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Fortsetzung der Reifenausrüstung 2014 „möglich“

Obwohl es höchste Zeit wäre, es bereits Verträge mit Ecclestone und den Teams gibt, hat der FIA-Weltrat lediglich eine mögliche Fortsetzung mit Pirelli eingeräumt.

Auch nach der heutigen Sitzung des FIA-Motorsport-Weltrats im kroatischen Dubrovnik steht nicht mit Sicherheit fest, welcher Reifenhersteller ab der Saison 2014 die Formel-1-Teams beliefern wird. Zwar deutet inzwischen alles auf Pirelli hin, doch hinter vorgehaltener Hand deuten Michelin-Vertreter weiterhin an, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen sei.

Dafür wurde in Dubrovnik das neue Concorde-Agreement von FIA-Seite ratifiziert, was auch auf die Vergabe des Formel-1-Reifenvertrags Auswirkungen hat. So bleibt weiterhin die FIA für die offizielle Ausschreibung zuständig, die Inhaber der kommerziellen Rechte (beziehungsweise deren Vertreter Bernie Ecclestone) sind aber berechtigt, die Verhandlungen zu führen und diese dann dem Weltrat zu präsentieren, der das letzte Wort hat.

Da es für 2014 jedoch bereits Verträge zwischen Ecclestone und Pirelli sowie den meisten Teams und Pirelli gibt, bestätigt die FIA, dass Pirelli als Reifenlieferant der Formel 1 weitermachen "könnte" - wobei in der Formulierung der Presseaussendung der Konjunktiv gewählt wurde, weil sichergestellt werden muss, dass Pirelli den Technik- und Sicherheitsstandards der FIA entspricht.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Melbourne-Desaster: Honda vergrault?

Der fatale Umgang von Aston Martin mit Honda

Eigentlich sollte 2026 das Jahr von Lawrence Stroll werden - Doch nach dem Melbourne-Debakel sieht ein Experte die Beziehung zu Honda bröckeln

Die neuen Regeln sollte die Formel 1 für Hersteller attraktiver machen, Doch nach dem Aus von Renault und der Krise bei Honda stellt sich die Frage: War es das wert?

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei